Montag, 18. Juni 2007

Liebe Studierende
Herzlichen Dank für Ihr Engagement in den Posts und der heute präsentierten tollen SOL-Arbeit. Ich hoffe Sie nehmen Ihr Nachhaltigkeits-Engagement mit in Ihre Schulpraxis und versuchen immer wieder einen Weg zu finden, Ihre SchülerInnen zu nachhaltigem Denken und Handeln anzuregen und zu motivieren.

Alles Gute wünsche ich Ihnen zum Abschluss Ihres Studiums, freundliche Grüsse, Michael Zahner

Dienstag, 12. Juni 2007

Handeln in einer konsumierenden Welt - Kleidung und Mode

Betroffenheit

Die meisten von uns, vor allem die Frauen, besitzen mehr Kleider, als man eigentlich braucht. Die Schränke sind zum Bersten voll und dennoch kauft man (Frau) gerne noch mehr Kleidungsstücke ein. Auch wir gehen gerne auf Einkaufstour.

Nun haben wir uns überlegt, dass man meist gar nicht so genau weiss, woher die Kleidungsstücke kommen, wo zum Beispiel der Stoff hergestellt wird. Auch weiss man nicht von wem. Uns beunruhigt der Gedanke, dass Kinderarbeit dahinter stecken könnte.

Durch Kleidungsstücke entsteht auch viel Abfall. Wir kaufen gerne günstige Produkte, an die wir dann auch nicht allzugrosse Ansprüche im Hinblick auf die „Haltbarkeit“ stellen. Allerdings entsteht gerade durch Billigprodukte viel Abfall. Eine Methode, um diese Abfallberge zu vermindern besteht in den Kleidersammlungen, bei denen man noch brauchbare Kleidungsstücke abgeben kann, die dann bedürftigen Leuten gegeben oder weiterverarbeitet werden.

Auch die Frage nach Markenkleidern stellt sich uns. Ist man bereit, viel Geld auszugeben, damit ein bestimmter Namenszug auf dem Kleidungsstück steht? Wie gehen wir damit um, dass gerade grosse Marken ihre Produkte in Billigländern von unterbezahlten Menschen fertigen lassen oder sogar Kinder in die Arbeit involviert sind?

Bedürfnisse

Menschliche Bedürfnisse in Bezug auf Kleidung sind:

· sich modisch kleiden

· bequeme Kleidung tragen

· neue Kleidung tragen

· schöne Kleidung tragen

· eine abwechslungsreiche Garderobe besitzen

· passende Kleidung zu verschiedenen Anlässen besitzen

· sich in den Kleidern wohl zu fühlen

· sich je nach Anlass verschieden zu kleiden

· seinen eigenen Kleiderstil finden

· im Winter genügend warme Kleidung zu besitzen und somit nicht frieren zu müssen

· passende Schuhe und Accessoires zu besitzen

· im Sommer leichtere Kleidung tragen zu können

· hautverträgliche Kleidung tragen zu können

· atmungsaktive Kleidung tragen zu können

· gute Qualität

· nicht abfärbende Kleidungsstücke zu besitzen

· je nach Kultur verschiedenen Kleidungsstücke zu bevorzugen

· die Haut vor Sonneneinstrahlung zu schützen

· keine juckende, allergieauslösenden Kleidungsstücke zu tragen

· tragen, was einem gefällt

· selbst über die eigene Garderobe bestimmen zu können

Handlungsbedingungen

Persönliche finanzielle Verhältnisse erlauben, dass Eltern schon ihren kleinen Kindern Markenkleider kaufen, aber auch Wert auf die eigene „Marken-Garderobe“ legen. Meist ist unbekannt, wo die Kleider gemacht werden bzw. wie viele Hände sie durchlaufen und wer dabei wirklich verdient. Neben dem Kauf von Markenkleidern erlaubt die finanzielle Lage vielen Personen, sich immer wieder die neusten Hits zu kaufen und dabei die Garderobe auf- bzw. überzufüllen. Dies hat unter anderem auch den Grund, dass sich die Mode immer wieder verändert und die Gesellschaft sich dadurch „gezwungen“ fühlt mitzugehen. Die Modeindustrie nutzt diese Gelegenheit und heizt den Prozess noch mehr an.

Für jegliche Bedürfnisse gibt es Kleidergeschäfte, ob Boutiquen mit edleren Kleidern oder Geschäfte mit Alltagskleidern; wir haben eine grosse Auswahl. Dazu kommt, dass in der Schweiz das öffentliche Verkehrsnetz sehr gut ausgebaut ist und man schnell in der nächsten Stadt ist um shoppen zu gehen. Zudem ist das Shoppen in unserer Zeit eine oft genutzte Freizeitbeschäftigung und dient zur Abwechslung zum Alltag. Gerade Teenager haben öfters Zeit shoppen zu gehen, wobei es in diesem Alter dann eher an Geld mangelt. Personen, die mehr Wert auf Quantität als Qualität legen, finden in den Einkaufszentren immer wieder Schnäppchen – Billigprodukte, die meist mit „made in Taiwan, China,…“ beschriftet sind, wobei auch hier nicht klar ist, welche Arbeitsbedingungen dahinter stecken.

Neben der grossen Vielfalt an Kleidergeschäften gibt es auch eine grosse Auswahl an Stoffen: Baumwolle, Polyester,… – natürliche und synthetische Stoffe. Wie die Stoffe hergestellt werden oder welche Produktion der Natur weniger schadet, weiss kaum jemand. Das Aussehen, der Schnitt, wie bequem etwas ist,… sind entscheidend.

Fachliche Aufarbeitung

Geschichte


· Kleidung und Mode (1997): von der Toga bis zur Mode der Punks;
Gerstenberg Verlag, Hildensheim

· Knigtht, Margaret (1999): Mode im Wandel -
Von der Toga bis zum Hippie-Look, Arsediton, München

· Mode (Kleidung) Jugendlicher in der 60er Jahren
http://projects.brg-schoren.ac.at/1968/mode.htm

· Modelexikon
http://www.modelexikon.de/

· Herstellung von Stoffen
http://www.gymnasium-meschede.de/projekte/
romantik/mode_und_technik.htm#Herstellung

Herstellung, Vertriebskanäle, Arbeitsbedingungen

· Was die Kleider verbessert, schadet dem Menschen
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/
nano/bstuecke/78091/index.html

· Wie Mode entsteht
http://www.kindernetz.de/infonetz/thema/mode/
entwerfen/-/id=22390/pic=1/nid=22390/
did=23360/h3mvtf/index.html

· Reise einer Jeans
http://www.umweltkindertag.de/download/

aktionsmappe_2003_72dpi.pdf

· Pietra Rivoli (2006): Reisebericht eines T-Shirts -
Ein Alltagsprodukt erklärt die Weltwirtschaft, Econ oder Ullstein Taschenbuchverlag

· Weg einer Jeans
http://www.e-globalisierung.org/kapitel1/2/
?page=2

· Der Weg einer Jeans
http://www.klett.de/sixcms/media.php/8/
27835_020.pdf

· http://www.cleanclothes.org/

Entsorgung

· Was geschieht mit ihrem Kleidersack
http://www.texaid.ch/304.0.html

· http://www.kleidersammlung.ch/

Stoffe, Materialien, Rohstoffe

· Vom Baumwollanbau zum Stoff
http://www.medizinfo.de/hautundhaar/
kleidung/rohstoff.htm

· http://de.wikipedia.org/wiki/Baumwolle

· Informationen über Baumwolle
http://www.baumwolle.at/

· Infos über Baumwolle (inkl. Video):
http://www.cottonusa.de/baumwolle.html

· Wenn es keine Baumwolle gäbe (und weitere Infos und Links)
http://psau.educanet2.ch/b.goellnitz/.ws_gen/

· Infos zu Seide, Wolle, Baumwolle:
http://www.wiehn.de/nd-proj/bwolle.htm

· http://de.wikipedia.org/wiki/Faser

· Textilfasern: www.zug.ch/ms2/pict/faq/wdoc_250_325_3.doc

Umsetzungskonzept: Warum tragen die Menschen Kleider?

Hast du dir schon einmal überlegt, warum die Menschen fast überall auf der Welt Kleider tragen? Es gibt Gegenden, wo man seinen Körper nur wenig mit Kleidern umhüllt. Anderswo hüllt man den Körper ganz ein, sodass möglichst wenig Haut zu sehen ist.

· Was gibt es für Gründe, Kleider anzuziehen?

· Warum tragen Menschen in anderen Ländern häufig auch andere Kleidung?

Überlege dir möglichst viele verschiedene Begründungen und mache dir Notizen dazu.

Anschliessend gemeinsames Besprechen in der Klasse.

Wir schauen uns gemeinsam Kleidungsstücke aus verschiedenen Ländern an und sammeln Gemeinsamkeiten und Unterschiede.

Nun folgen zwei Versuche, welche die Kinder jeweils zu zweit durchführen können.

Versuch 1:

Fülle zwei gleiche Flaschen mit einer warmen Flüssigkeit.

  • Wickle die eine Flasche in einen warmen Pullover ein.
  • Die andere Flasche stellst du „unbekleidet“ daneben.
  • Lasse die beiden Flaschen eine halbe Stunde lang so stehen.
  • Überlege dir in der Zwischenzeit, wie sich die Temperatur der Flaschen nach dieser Zeit unterscheidet.
  • Schreibe auf, was du erwartest.
  • Schreibe auch eine Begründung für deine Vermutung auf.
  • Kontrolliere, ob deine Vermutung richtig war.
  • Nun kannst du die Erklärung für diesen Versuch lesen.

Erklärung:

Im Pullover ist zwischen den Maschen und den Fasern viel Luft eingeschlossen. Sie hält die Wärme der Flüssigkeit zurück. Wenn du also einen Pullover anziehst, hast du das Gefühl, in einem warmen Raum zu sein.

Die Kleidungsstücke schaffen um uns herum ein „Miniklima“ (eine Lufthülle) mit warmer Luft, in dem wir uns wohl fühlen.

Versuch 2:

Fülle zwei gleiche Falschen mit einer warmen Flüssigkeit.

  • Wickle die eine Flasche in ein feuchtes Kleidungsstück oder ein nasses Handtuch ein.
  • Die andere Flasche stellst du „unbekleidet“ daneben.
  • Stelle beide Flaschen an einen möglichst zugigen Ort.
  • Lasse die beiden Flaschen eine halbe Stunde lang so stehen.
  • Überlege dir in der Zwischenzeit, wie sich die Temperatur der Flaschen nach dieser Zeit unterscheidet.
  • Schreibe auf, was du erwartest.
  • Schreibe auch eine Begründung für deine Vermutung auf.
  • Kontrolliere, ob deine Vermutung richtig war.
  • Nun kannst du die Erklärung für diesen Versuch lesen.

Erklärung:

Wasser lässt die Fasern zusammenkleben. Für Luft bleibt kein Platz. Ausserdem verdunstet Wasser und dazu braucht es Wärme, die aus der warmen Flüssigkeit gezogen wird.

Unser Körper nutzt diese Wasserkühlung: Wird uns zu warm, schwitzen wir. Eine kühlende Wirkung hat das Schwitzen jedoch nur, wenn der Schweiss auch verdunsten kann. Kleidung sollte deswegen nicht nur Luft speichern, sondern auch Feuchtigkeit hindurchlassen. Sonst kleben die Kleider am Körper.

Umsetzungskonzept: Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie:

Lies die folgende Geschichte durch. Tauscht euch anschliessend in Dreiergruppen aus. Folgende Punkte können euch helfen, eine Diskussion über den Text zu führen:

  • Was geht euch durch den Kopf?
  • Was beschäftigt euch?
  • Was sind Unterschiede zu der Schweiz?
  • Wie geht es Maria?
  • Wie würded ihr euch fühlen an Marias Stelle?
  • ...

Seit zwei Jahren arbeitet die 17-jährige Maria in einer Kleiderfabrik in Guatemala-Stadt. Guatemala ist ein Land in Südamerika. In dieser Fabrik sind überwiegend junge Mädchen beschäftigt. Die Jüngsten sind knapp 12 oder 13 Jahre alt.

Für Maria beginnt die Arbeit in der Fabrik um 7 Uhr morgens. Sie muss pünktlich zur Arbeit kommen, sonst kann es sein, dass sie den ganzen Tag ohne Bezahlung arbeiten muss.

Maria näht Einzelteile von Hemden zusammen. Diese Stoffteile werden in einer anderen Fabrik zugeschnitten. Immer wieder werden die Mädchen durch die Aufseher zu schnellerer Arbeit angetrieben.

Marias Arbeitsplatz befindet sich in einer grossen Fabrikhalle. Dutzende anderer junger Näherinnen führen in dieser Halle die gleiche Arbeit aus wie sie. Sie würde gerne zwischendurch ein paar Worte mit ihrer Freundin Clara wechseln. Aber das ist nicht erlaubt.

In der Fabrikhalle ist es stickig. Die Luft ist so schlecht, weil die Räume so schlecht belüftet sind. Auch die Toiletten sind in einem sehr schlechten Zustand. Toilettenpausen sind zwar erlaubt, aber wer zu häufig aufs Klo geht, riskiert seinen Arbeitsplatz.

Als Maria sich einmal schlecht fühlte und kurz an die frische Luft wollte, wurde es ihr verboten. Um ihren Arbeitsplatz nicht zu verlieren, ging sie in den folgenden Tagen krank zur Arbeit.

Um 18 Uhr ist Feierabend für die Näherinnen. Häufig müssen die Mädchen jedoch Überstunden machen. Überstunden werden in der Regel nicht bezahlt. Besonders dann, wenn ein eiliger Auftrag erfüllt werden muss, werden Überstunden verlangt. Die Näherinnen sitzen dann bis spätabends noch in der Fabrik.

Maria denkt darüber nach, zu kündigen. Als ungelernte Arbeiterin hat sie aber wenig Chancen, eine andere, bessere Arbeit zu bekommen.

Überprüfung des Umsetzungskonzeptes

Fokus Kind:

· Alle Kinder brauchen Kleider. Mode ist ihnen wichtig und diese verändert sich auch. (Lebensnähe, Gegenwarts- und Zukunftsbezug)

· Die Geschichte handelt von einem Kind. Somit können sich die Schüler und Schülerinnen mit der Hauptfigur identifizieren (Kindsgemässheit)

Fokus Sache:

· Versuche sind sachgemäss.

· Faire Arbeitsbedingungen fördern Wert- und Sinnorientierung.

· Die Mode und die Arbeitsverhältnisse anderer Länder werden mit den Verhältnissen in der Schweiz verglichen. (Multiperspektivität und Vernetzung)

Fokus Lernen:

· Die Kinder lernen handelnd anhand der Versuche. (Handlungsorientierung, Problemlösung)

· Die ausgewählten Versuche sind exeplarisch für die Funktion der Kleider. Die Ergebnisse sind eindrucksvoll. (Exeplarizität, Originale Begegnung, Prozess- und Ergebnisorientierung)

Sonntag, 3. Juni 2007

Bring- und Hol-Aktion



1.



  • Wer kann das noch brauchen?


  • Was brauche ich nicht mehr?


  • Wo sind die alten Sachen?


  • Viele Sachen schon weggegeben


  • anderer Blickwinkel: was steht schon lange herum? Brauche ich das wirklich noch?




2.



  • ganz


  • vollständig


  • brauchbar


  • sauber


  • passend zu Kriterien


  • nützlich


  • überflüssig für uns

3.



  • leichten Herzens


  • nur jene mitgenommen, von denen man sich leicht trennen kann, die man nicht mehr braucht


  • keine Sachen, mit grossem Erinnerungswert, kann nicht ersetzt werden


  • keine Sachen, die man noch braucht, unsinnig, wenn man es anschliessend wieder einkaufen gehen muss

4.



  • erstaunt ab gewissen Dingen


  • erstaunt, dass noch gute Sachen vorhanden waren


  • etwas zurückhaltend, darf ich das wirklich mitnehmen?


  • etwas beschämt


  • einige machten sich Gedanken darüber, wofür diese Dinge verwendet werden können, zum Beispiel um eine Wohnung einzurichten

5.



  • froh, dass nicht alles wieder nach Hause genommen werden muss (Brockenhaus)


  • enttäuscht, dass es niemand gebrauchen kann


  • versuchen immer noch, es an den Mann/an die Frau zu bringen :-)

6.



  • eher mehr gebracht als mitgenommen


  • eine Person gleich viel gebracht wie mitgenommen


  • man nimmt nur, was man braucht


  • Hemmung, mehr wegzunehmen, als gebracht wurde


  • alle schauen, was genommen wurde


  • man schämt sich, mit vielen Sachen herumzugehen

7.



  • genau so


  • Wert beschränken


  • ev. für 20.-Rp verkaufen


  • nach Themen/Gegenständen


  • nicht mehr mitnehmen als bringen


  • Eltern informieren


  • Kriterien, was man mitnehmen darf (nichts beschädigtes...)


  • tauschen: ich gebe dir das, dafür gibst du mir das?


  • klassenübergreifend

Samstag, 2. Juni 2007

Meine Beziehung zur Natur

Normalerweise nutze ich verlängerte Wochenenden wie an Pfingsten dazu, ins Tessin zu fahren. Ich mag das Klima das dort herrscht. Oft ist es wärmer als bei uns und die Luft ist anders. Die Blumen blühen schon, wenn bei uns noch Schnee liegt (dieses Jahr war zwar kein Schnee aber die Pflanzen waren noch früher als bei uns...) . Ausserdem schlendere ich gerne dem See entlang oder liege einfach in der Sonne. Das entspannen in der Natur ist für mich sehr wichtig - als Ausgleich zum Alltagsstress.



Dieses Wochenende hatte ich jedoch keine Zeit, um ins Tessin zu fahren, geschweige denn zu entspannen. Da es geregnet hat, habe ich das schlechte Wetter genutzt, um Dinge zu erledigen, die schon lange erledigt werden sollten. Das ist der Vorteil von schlechtem Wetter :)
Wenn ich genauer darüber nachdenke finde ich schlechtes Wetter gar nicht so schlecht: Ich mag besonders, wenn ich im Bett liegen kann und der Regen aufs Dachfenster trommelt. Ich höre gerne dem Regen zu - das Geräusch ist entspannend. Auch kann man an solchen Tagen auf der Couch vor dem TV liegen oder ein Bad nehmen, weil es draussen so kalt ist (das ist natürlich wieder einmal nich nachhaltig aber trotzdem mag ich's). Eine Abwechlung zwischen Sonne und Regen ist gut, denn beides hat Vorteile.


Bezu zu unserem Thema: Somit hat das Klima einen grossen Einfluss darauf, was ich tue oder wie ich mich fühle. Es ist also wichtig ihm Sorge zu trage.

Mittwoch, 30. Mai 2007

Meine Beziehung zur Natur

Ich war das Pfingstwochenende mit meinem Freund auf einer Alp, dem Grabserberg. Ein guter Kollege von uns ist für vier Monate auf dieser Alp und stellt Joghurt, Käse, usw. her. Rund um uns waren wir von Bergen umgeben. Wir spazierten von der Alphütte ca. 15 Minuten zuerst der Wiese entlang, in welcher Kühe waren, anschliessend mussten wir durch einen Wald und dann kamen wir zu einem wunderschönen Bergsee. Wir waren also mitten in der Natur. Ich habe dieses Wochenende wieder einmal mehr gemerkt, wie viele faszinierende Phänomene unsere Natur hat. Die Sonne schien auch noch so herrlich und ich konnte mich so richtig entspannen. Es gibt so viele verschiedene wunderschöne Phänomene der Natur. Viele Menschen nehmen diese zum Teil gar nicht richtig war.
Neben der Alphütte hatte es ein grosser Stein, von welchem Wasser herausfloss in einen Brunnen hinein.


Wir sind Teil von der Natur, denn ohne Natur könnten wir gar nicht überleben. Wir brauchen die Natur. Auf der Alp sah ich manchmal Abfall auf dem Boden liegen, worüber ich mich sehr ärgerte. Ich kann es nicht verstehen, dass es Leute gibt, die so wenig Sorge zu unserer Natur tragen.

Zu unserem Thema passt dieser Blog sehr gut. Halten wir der Natur nicht Sorge, können Naturkatastrophen wie beispielsweise Überschwemmungen entstehen. Viele Leute haben leider das Gefühl, das gehe sie nichts an.

Dienstag, 29. Mai 2007

Meine Beziehung zur Natur

Ich bin dieses Wochenende von Rorschach nach Rheineck „gewandert“ und mit dem Schiff wieder zurück. Am Anfang führte der Weg der Strasse entlang und erst nach einer Weile führte er so richtig in die Natur hinein, in den Wald und an das Flussufer. Es ist eine willkommene Abwechslung, vom Autolärm wegzukommen und die Stille im Wald zu geniessen, die nur unterbrochen wird durch das Gezwitscher von Vögeln. Dann, dem Fluss entlang, hörte man das Rauschen von kleinen Wellen auf dem Rhein.
Das Rauschen von Wasser hat eine beruhigende Wirkung auf mich. Deshalb bin ich gerne an Seen und Flüssen.
In der Natur kann ich mich immer super entspannen, weshalb ich mich gerne im Freien aufhalte. Oft kann ich dabei spezielle Tiere beobachten, wie zum Beispiel eine Fuchsfamilie mit fünf jungen Füchsen, die in einem Naturschutzgebiet in meiner Nähe ihren Bau hat oder die neun Reiher, die ich am Rheinufer entdeckt habe.
Auch die prächtigen Blumen, die nun überall in schillernden Farben blühen haben eine positive Auswirkung auf mich.
Da die Natur für mich ein idealer Entspannungsort darstellt, bin ich speziell daran interessiert, sie auch zu erhalten. So ärgere ich mich beispielsweise drüber, wenn ich im Wald bin und überall Abfall herumliegen sehe. Vor einiger Zeit habe ich mir deshalb vorgenommen, diesen Abfall zu entsorgen, auch wenn er nicht von mir stammt. So kann ich wenigstens einen kleinen Beitrag leisten.
Dieser Wochenauftrag ist eng mit unserem Gruppenblogthema verknüpft. Wir alle sind von der Natur abhängig und trotzdem wird die Natur weiter ausgebeutet und zerstört. Durch die Zerstörung und Verschmutzung der Natur ereignen sich Naturkatastrophen mit fatalen Folgen. Man könnte sagen „die Natur schlägt zurück“. Nur trifft es tragischerweise meistens „Unschuldige“.

Wellenbrecher

Über Pfingsten habe ich mir Zeit genommen, zu geniessen, nach draussen zu gehen (sofern das Wetter es zuliess) und vom PHR-Stress etwas Abstand zu nehmen. Am Samstagabend - als das Wetter noch sommerlich war - spazierte ich mit meiner Schwester dem Bodenseeufer entlang. Dort, wo seit kurzem Kultur und Natur zusammentreffen: Strandgut - Horn.
Verschiedene Künstler haben sich ins "Zeug gelegt" und sich durch die Umgebung und den See inspirieren lassen, um aus grossen 800kg-Kisten Kunstwerke zu entwickeln.
Sind diese "Strandkisten" nun "ästhetisch" :-) oder verunstalten sie die Natur? Da gibt es
verschiedene Meinungen...
Als ich diese Kisten das erste Mal sah, da war ich nicht wirklich begeistert. Ich verbrachte vorher gerne Zeit dort am Seeufer, doch diese Kisten störten mich irgendwie. Als ich aber einmal genauer hinschaute, änderte ich meine Meinung darüber.
Nicht alle Kisten gefallen mir oder passen in die Umgebung, doch einige heben einzelne Aspekte der Natur oder der Landschaft sogar hervor. Z.B. die Kiste mit dem Namen "Wellenbrecher" finde ich eindrücklich.


Ich bewege mich sehr gerne in der Natur und liebe es, die genialen Stimmungen, Landschaften, Umgebungen, aber auch die Details... zu geniessen und zu bestaunen. Ich bin einfach echt dankbar dafür!