Montag, 18. Juni 2007
Herzlichen Dank für Ihr Engagement in den Posts und der heute präsentierten tollen SOL-Arbeit. Ich hoffe Sie nehmen Ihr Nachhaltigkeits-Engagement mit in Ihre Schulpraxis und versuchen immer wieder einen Weg zu finden, Ihre SchülerInnen zu nachhaltigem Denken und Handeln anzuregen und zu motivieren.
Alles Gute wünsche ich Ihnen zum Abschluss Ihres Studiums, freundliche Grüsse, Michael Zahner
Dienstag, 12. Juni 2007
Handeln in einer konsumierenden Welt - Kleidung und Mode

Die meisten von uns, vor allem die Frauen, besitzen mehr Kleider, als man eigentlich braucht. Die Schränke sind zum Bersten voll und dennoch kauft man (Frau) gerne noch mehr Kleidungsstücke ein. Auch wir gehen gerne auf Einkaufstour.
Nun haben wir uns überlegt, dass man meist gar nicht so genau weiss, woher die Kleidungsstücke kommen, wo zum Beispiel der Stoff hergestellt wird. Auch weiss man nicht von wem. Uns beunruhigt der Gedanke, dass Kinderarbeit dahinter stecken könnte.
Durch Kleidungsstücke entsteht auch viel Abfall. Wir kaufen gerne günstige Produkte, an die wir dann auch nicht allzugrosse Ansprüche im Hinblick auf die „Haltbarkeit“ stellen. Allerdings entsteht gerade durch Billigprodukte viel Abfall. Eine Methode, um diese Abfallberge zu vermindern besteht in den Kleidersammlungen, bei denen man noch brauchbare Kleidungsstücke abgeben kann, die dann bedürftigen Leuten gegeben oder weiterverarbeitet werden.
Auch die Frage nach Markenkleidern stellt sich uns. Ist man bereit, viel Geld auszugeben, damit ein bestimmter Namenszug auf dem Kleidungsstück steht? Wie gehen wir damit um, dass gerade grosse Marken ihre Produkte in Billigländern von unterbezahlten Menschen fertigen lassen oder sogar Kinder in die Arbeit involviert sind?
Bedürfnisse
Menschliche Bedürfnisse in Bezug auf Kleidung sind:
· sich modisch kleiden
· bequeme Kleidung tragen
· neue Kleidung tragen
· schöne Kleidung tragen
· eine abwechslungsreiche Garderobe besitzen
· passende Kleidung zu verschiedenen Anlässen besitzen
· sich in den Kleidern wohl zu fühlen
· sich je nach Anlass verschieden zu kleiden
· seinen eigenen Kleiderstil finden
· im Winter genügend warme Kleidung zu besitzen und somit nicht frieren zu müssen
· passende Schuhe und Accessoires zu besitzen
· im Sommer leichtere Kleidung tragen zu können
· hautverträgliche Kleidung tragen zu können
· atmungsaktive Kleidung tragen zu können
· gute Qualität
· nicht abfärbende Kleidungsstücke zu besitzen
· je nach Kultur verschiedenen Kleidungsstücke zu bevorzugen
· die Haut vor Sonneneinstrahlung zu schützen
· keine juckende, allergieauslösenden Kleidungsstücke zu tragen
· tragen, was einem gefällt
· selbst über die eigene Garderobe bestimmen zu können
Handlungsbedingungen
Persönliche finanzielle Verhältnisse erlauben, dass Eltern schon ihren kleinen Kindern Markenkleider kaufen, aber auch Wert auf die eigene „Marken-Garderobe“ legen. Meist ist unbekannt, wo die Kleider gemacht werden bzw. wie viele Hände sie durchlaufen und wer dabei wirklich verdient. Neben dem Kauf von Markenkleidern erlaubt die finanzielle Lage vielen Personen, sich immer wieder die neusten Hits zu kaufen und dabei die Garderobe auf- bzw. überzufüllen. Dies hat unter anderem auch den Grund, dass sich die Mode immer wieder verändert und die Gesellschaft sich dadurch „gezwungen“ fühlt mitzugehen. Die Modeindustrie nutzt diese Gelegenheit und heizt den Prozess noch mehr an.
Für jegliche Bedürfnisse gibt es Kleidergeschäfte, ob Boutiquen mit edleren Kleidern oder Geschäfte mit Alltagskleidern; wir haben eine grosse Auswahl. Dazu kommt, dass in der Schweiz das öffentliche Verkehrsnetz sehr gut ausgebaut ist und man schnell in der nächsten Stadt ist um shoppen zu gehen. Zudem ist das Shoppen in unserer Zeit eine oft genutzte Freizeitbeschäftigung und dient zur Abwechslung zum Alltag. Gerade Teenager haben öfters Zeit shoppen zu gehen, wobei es in diesem Alter dann eher an Geld mangelt. Personen, die mehr Wert auf Quantität als Qualität legen, finden in den Einkaufszentren immer wieder Schnäppchen – Billigprodukte, die meist mit „made in Taiwan, China,…“ beschriftet sind, wobei auch hier nicht klar ist, welche Arbeitsbedingungen dahinter stecken.
Neben der grossen Vielfalt an Kleidergeschäften gibt es auch eine grosse Auswahl an Stoffen: Baumwolle, Polyester,… – natürliche und synthetische Stoffe. Wie die Stoffe hergestellt werden oder welche Produktion der Natur weniger schadet, weiss kaum jemand. Das Aussehen, der Schnitt, wie bequem etwas ist,… sind entscheidend.
Fachliche Aufarbeitung
· Kleidung und Mode (1997): von der Toga bis zur Mode der Punks;
Gerstenberg Verlag, Hildensheim
· Knigtht, Margaret (1999): Mode im Wandel -
Von der Toga bis zum Hippie-Look, Arsediton, München
· Mode (Kleidung) Jugendlicher in der 60er Jahren
http://projects.brg-schoren.ac.at/1968/mode.htm
· Modelexikon
http://www.modelexikon.de/
· Herstellung von Stoffen
http://www.gymnasium-meschede.de/projekte/
romantik/mode_und_technik.htm#Herstellung
Herstellung, Vertriebskanäle, Arbeitsbedingungen
· Was die Kleider verbessert, schadet dem Menschen
http://www.3sat.de/3sat.php?http://www.3sat.de/
nano/bstuecke/78091/index.html
· Wie Mode entsteht
http://www.kindernetz.de/infonetz/thema/mode/
entwerfen/-/id=22390/pic=1/nid=22390/
did=23360/h3mvtf/index.html
· Reise einer Jeans
http://www.umweltkindertag.de/download/
aktionsmappe_2003_72dpi.pdf
· Pietra Rivoli (2006): Reisebericht eines T-Shirts -
Ein Alltagsprodukt erklärt die Weltwirtschaft, Econ oder Ullstein Taschenbuchverlag
· Weg einer Jeans
http://www.e-globalisierung.org/kapitel1/2/
?page=2
· Der Weg einer Jeans
http://www.klett.de/sixcms/media.php/8/
27835_020.pdf
· http://www.cleanclothes.org/
Entsorgung
· Was geschieht mit ihrem Kleidersack
http://www.texaid.ch/304.0.html
· http://www.kleidersammlung.ch/
Stoffe, Materialien, Rohstoffe
· Vom Baumwollanbau zum Stoff
http://www.medizinfo.de/hautundhaar/
kleidung/rohstoff.htm
· http://de.wikipedia.org/wiki/Baumwolle
· Informationen über Baumwolle
http://www.baumwolle.at/
· Infos über Baumwolle (inkl. Video):
http://www.cottonusa.de/baumwolle.html
· Wenn es keine Baumwolle gäbe (und weitere Infos und Links)
http://psau.educanet2.ch/b.goellnitz/.ws_gen/
· Infos zu Seide, Wolle, Baumwolle:
http://www.wiehn.de/nd-proj/bwolle.htm
· http://de.wikipedia.org/wiki/Faser
· Textilfasern: www.zug.ch/ms2/pict/faq/wdoc_250_325_3.doc
Umsetzungskonzept: Warum tragen die Menschen Kleider?
Hast du dir schon einmal überlegt, warum die Menschen fast überall auf der Welt Kleider tragen? Es gibt Gegenden, wo man seinen Körper nur wenig mit Kleidern umhüllt. Anderswo hüllt man den Körper ganz ein, sodass möglichst wenig Haut zu sehen ist.
· Was gibt es für Gründe, Kleider anzuziehen?
· Warum tragen Menschen in anderen Ländern häufig auch andere Kleidung?
Überlege dir möglichst viele verschiedene Begründungen und mache dir Notizen dazu.
Anschliessend gemeinsames Besprechen in der Klasse.
Wir schauen uns gemeinsam Kleidungsstücke aus verschiedenen Ländern an und sammeln Gemeinsamkeiten und Unterschiede.
Nun folgen zwei Versuche, welche die Kinder jeweils zu zweit durchführen können.
Versuch 1:
Fülle zwei gleiche Flaschen mit einer warmen Flüssigkeit.
- Wickle die eine Flasche in einen warmen Pullover ein.
- Die andere Flasche stellst du „unbekleidet“ daneben.
- Lasse die beiden Flaschen eine halbe Stunde lang so stehen.
- Überlege dir in der Zwischenzeit, wie sich die Temperatur der Flaschen nach dieser Zeit unterscheidet.
- Schreibe auf, was du erwartest.
- Schreibe auch eine Begründung für deine Vermutung auf.
- Kontrolliere, ob deine Vermutung richtig war.
- Nun kannst du die Erklärung für diesen Versuch lesen.
Erklärung:
Im Pullover ist zwischen den Maschen und den Fasern viel Luft eingeschlossen. Sie hält die Wärme der Flüssigkeit zurück. Wenn du also einen Pullover anziehst, hast du das Gefühl, in einem warmen Raum zu sein.
Die Kleidungsstücke schaffen um uns herum ein „Miniklima“ (eine Lufthülle) mit warmer Luft, in dem wir uns wohl fühlen.
Versuch 2:
Fülle zwei gleiche Falschen mit einer warmen Flüssigkeit.
- Wickle die eine Flasche in ein feuchtes Kleidungsstück oder ein nasses Handtuch ein.
- Die andere Flasche stellst du „unbekleidet“ daneben.
- Stelle beide Flaschen an einen möglichst zugigen Ort.
- Lasse die beiden Flaschen eine halbe Stunde lang so stehen.
- Überlege dir in der Zwischenzeit, wie sich die Temperatur der Flaschen nach dieser Zeit unterscheidet.
- Schreibe auf, was du erwartest.
- Schreibe auch eine Begründung für deine Vermutung auf.
- Kontrolliere, ob deine Vermutung richtig war.
- Nun kannst du die Erklärung für diesen Versuch lesen.
Erklärung:
Wasser lässt die Fasern zusammenkleben. Für Luft bleibt kein Platz. Ausserdem verdunstet Wasser und dazu braucht es Wärme, die aus der warmen Flüssigkeit gezogen wird.
Unser Körper nutzt diese Wasserkühlung: Wird uns zu warm, schwitzen wir. Eine kühlende Wirkung hat das Schwitzen jedoch nur, wenn der Schweiss auch verdunsten kann. Kleidung sollte deswegen nicht nur Luft speichern, sondern auch Feuchtigkeit hindurchlassen. Sonst kleben die Kleider am Körper.
Umsetzungskonzept: Arbeitsbedingungen in der Textilindustrie:
Lies die folgende Geschichte durch. Tauscht euch anschliessend in Dreiergruppen aus. Folgende Punkte können euch helfen, eine Diskussion über den Text zu führen:
- Was geht euch durch den Kopf?
- Was beschäftigt euch?
- Was sind Unterschiede zu der Schweiz?
- Wie geht es Maria?
- Wie würded ihr euch fühlen an Marias Stelle?
- ...
Seit zwei Jahren arbeitet die 17-jährige Maria in einer Kleiderfabrik in Guatemala-Stadt. Guatemala ist ein Land in Südamerika. In dieser Fabrik sind überwiegend junge Mädchen beschäftigt. Die Jüngsten sind knapp 12 oder 13 Jahre alt.
Für Maria beginnt die Arbeit in der Fabrik um 7 Uhr morgens. Sie muss pünktlich zur Arbeit kommen, sonst kann es sein, dass sie den ganzen Tag ohne Bezahlung arbeiten muss.
Maria näht Einzelteile von Hemden zusammen. Diese Stoffteile werden in einer anderen Fabrik zugeschnitten. Immer wieder werden die Mädchen durch die Aufseher zu schnellerer Arbeit angetrieben.
Marias Arbeitsplatz befindet sich in einer grossen Fabrikhalle. Dutzende anderer junger Näherinnen führen in dieser Halle die gleiche Arbeit aus wie sie. Sie würde gerne zwischendurch ein paar Worte mit ihrer Freundin Clara wechseln. Aber das ist nicht erlaubt.
In der Fabrikhalle ist es stickig. Die Luft ist so schlecht, weil die Räume so schlecht belüftet sind. Auch die Toiletten sind in einem sehr schlechten Zustand. Toilettenpausen sind zwar erlaubt, aber wer zu häufig aufs Klo geht, riskiert seinen Arbeitsplatz.
Als Maria sich einmal schlecht fühlte und kurz an die frische Luft wollte, wurde es ihr verboten. Um ihren Arbeitsplatz nicht zu verlieren, ging sie in den folgenden Tagen krank zur Arbeit.
Um 18 Uhr ist Feierabend für die Näherinnen. Häufig müssen die Mädchen jedoch Überstunden machen. Überstunden werden in der Regel nicht bezahlt. Besonders dann, wenn ein eiliger Auftrag erfüllt werden muss, werden Überstunden verlangt. Die Näherinnen sitzen dann bis spätabends noch in der Fabrik.
Maria denkt darüber nach, zu kündigen. Als ungelernte Arbeiterin hat sie aber wenig Chancen, eine andere, bessere Arbeit zu bekommen.
Überprüfung des Umsetzungskonzeptes
Fokus Kind:
· Alle Kinder brauchen Kleider. Mode ist ihnen wichtig und diese verändert sich auch. (Lebensnähe, Gegenwarts- und Zukunftsbezug)
· Die Geschichte handelt von einem Kind. Somit können sich die Schüler und Schülerinnen mit der Hauptfigur identifizieren (Kindsgemässheit)
Fokus Sache:
· Versuche sind sachgemäss.
· Faire Arbeitsbedingungen fördern Wert- und Sinnorientierung.
· Die Mode und die Arbeitsverhältnisse anderer Länder werden mit den Verhältnissen in der Schweiz verglichen. (Multiperspektivität und Vernetzung)
Fokus Lernen:
· Die Kinder lernen handelnd anhand der Versuche. (Handlungsorientierung, Problemlösung)
· Die ausgewählten Versuche sind exeplarisch für die Funktion der Kleider. Die Ergebnisse sind eindrucksvoll. (Exeplarizität, Originale Begegnung, Prozess- und Ergebnisorientierung)
Sonntag, 3. Juni 2007
Bring- und Hol-Aktion

1.
- Wer kann das noch brauchen?
- Was brauche ich nicht mehr?
- Wo sind die alten Sachen?
- Viele Sachen schon weggegeben
- anderer Blickwinkel: was steht schon lange herum? Brauche ich das wirklich noch?
2.
- ganz
- vollständig
- brauchbar
- sauber
- passend zu Kriterien
- nützlich
- überflüssig für uns
3.
- leichten Herzens
- nur jene mitgenommen, von denen man sich leicht trennen kann, die man nicht mehr braucht
- keine Sachen, mit grossem Erinnerungswert, kann nicht ersetzt werden
- keine Sachen, die man noch braucht, unsinnig, wenn man es anschliessend wieder einkaufen gehen muss
4.
- erstaunt ab gewissen Dingen
- erstaunt, dass noch gute Sachen vorhanden waren
- etwas zurückhaltend, darf ich das wirklich mitnehmen?
- etwas beschämt
- einige machten sich Gedanken darüber, wofür diese Dinge verwendet werden können, zum Beispiel um eine Wohnung einzurichten
5.
- froh, dass nicht alles wieder nach Hause genommen werden muss (Brockenhaus)
- enttäuscht, dass es niemand gebrauchen kann
- versuchen immer noch, es an den Mann/an die Frau zu bringen :-)
6.
- eher mehr gebracht als mitgenommen
- eine Person gleich viel gebracht wie mitgenommen
- man nimmt nur, was man braucht
- Hemmung, mehr wegzunehmen, als gebracht wurde
- alle schauen, was genommen wurde
- man schämt sich, mit vielen Sachen herumzugehen
7.
- genau so
- Wert beschränken
- ev. für 20.-Rp verkaufen
- nach Themen/Gegenständen
- nicht mehr mitnehmen als bringen
- Eltern informieren
- Kriterien, was man mitnehmen darf (nichts beschädigtes...)
- tauschen: ich gebe dir das, dafür gibst du mir das?
- klassenübergreifend
Samstag, 2. Juni 2007
Meine Beziehung zur Natur

Dieses Wochenende hatte ich jedoch keine Zeit, um ins Tessin zu fahren, geschweige denn zu entspannen. Da es geregnet hat, habe ich das schlechte Wetter genutzt, um Dinge zu erledigen, die schon lange erledigt werden sollten. Das ist der Vorteil von schlechtem Wetter :)
Wenn ich genauer darüber nachdenke finde ich schlechtes Wetter gar nicht so schlecht: Ich mag besonders, wenn ich im Bett liegen kann und der Regen aufs Dachfenster trommelt. Ich höre gerne dem Regen zu - das Geräusch ist entspannend. Auch kann man an solchen Tagen auf der Couch vor dem TV liegen oder ein Bad nehmen, weil es draussen so kalt ist (das ist natürlich wieder einmal nich nachhaltig aber trotzdem mag ich's). Eine Abwechlung zwischen Sonne und Regen ist gut, denn beides hat Vorteile.

Bezu zu unserem Thema: Somit hat das Klima einen grossen Einfluss darauf, was ich tue oder wie ich mich fühle. Es ist also wichtig ihm Sorge zu trage.
Mittwoch, 30. Mai 2007
Meine Beziehung zur Natur
Ich war das Pfingstwochenende mit meinem Freund auf einer Alp, dem Grabserberg. Ein guter Kollege von uns ist für vier Monate auf dieser Alp und stellt Joghurt, Käse, usw. her. Rund um uns waren wir von Bergen umgeben. Wir spazierten von der Alphütte ca. 15 Minuten zuerst der Wiese entlang, in welcher Kühe waren, anschliessend mussten wir durch einen Wald und dann kamen wir zu einem wunderschönen Bergsee. Wir waren also mitten in der Natur. Ich habe dieses Wochenende wieder einmal mehr gemerkt, wie viele faszinierende Phänomene unsere Natur hat. Die Sonne schien auch noch so herrlich und ich konnte mich so richtig entspannen. Es gibt so viele verschiedene wunderschöne Phänomene der Natur. Viele Menschen nehmen diese zum Teil gar nicht richtig war.Dienstag, 29. Mai 2007
Meine Beziehung zur Natur
Das Rauschen von Wasser hat eine beruhigende Wirkung auf mich. Deshalb bin ich gerne an Seen und Flüssen.
In der Natur kann ich mich immer super entspannen, weshalb ich mich gerne im Freien aufhalte. Oft kann ich dabei spezielle Tiere beobachten, wie zum Beispiel eine Fuchsfamilie mit fünf jungen Füchsen, die in einem Naturschutzgebiet in meiner Nähe ihren Bau hat oder die neun Reiher, die ich am Rheinufer entdeckt habe.
Auch die prächtigen Blumen, die nun überall in schillernden Farben blühen haben eine positive Auswirkung auf mich.

Da die Natur für mich ein idealer Entspannungsort darstellt, bin ich speziell daran interessiert, sie auch zu erhalten. So ärgere ich mich beispielsweise drüber, wenn ich im Wald bin und überall Abfall herumliegen sehe. Vor einiger Zeit habe ich mir deshalb vorgenommen, diesen Abfall zu entsorgen, auch wenn er nicht von mir stammt. So kann ich wenigstens einen kleinen Beitrag leisten.
Dieser Wochenauftrag ist eng mit unserem Gruppenblogthema verknüpft. Wir alle sind von der Natur abhängig und trotzdem wird die Natur weiter ausgebeutet und zerstört. Durch die Zerstörung und Verschmutzung der Natur ereignen sich Naturkatastrophen mit fatalen Folgen. Man könnte sagen „die Natur schlägt zurück“. Nur trifft es tragischerweise meistens „Unschuldige“.
Wellenbrecher
Verschiedene Künstler haben sich ins "Zeug gelegt" und sich durch die Umgebung und den See inspirieren lassen, um aus grossen 800kg-Kisten Kunstwerke zu entwickeln.
Sind diese "Strandkisten" nun "ästhetisch" :-) oder verunstalten sie die Natur? Da gibt es verschiedene Meinungen...
Als ich diese Kisten das erste Mal sah, da war ich nicht wirklich begeistert. Ich verbrachte vorher gerne Zeit dort am Seeufer, doch diese Kisten störten mich irgendwie. Als ich aber einmal genauer hinschaute, änderte ich meine Meinung darüber.
Nicht alle Kisten gefallen mir oder passen in die Umgebung, doch einige heben einzelne Aspekte der Natur oder der Landschaft sogar hervor. Z.B. die Kiste mit dem Namen "Wellenbrecher" finde ich eindrücklich.

Ich bewege mich sehr gerne in der Natur und liebe es, die genialen Stimmungen, Landschaften, Umgebungen, aber auch die Details... zu geniessen und zu bestaunen. Ich bin einfach echt dankbar dafür!Montag, 28. Mai 2007
Sie haben den Artikel von Herz als hilfreich und engagiert wahrgenommen... ich lese in Ihren Posts bereits einige weiterführende Gedanken, wie Sie die Handlungsvorschläge ganz konkret in Ihrer Praxis umsetzen würden. In einem Post von mieg habe ich folgendes gelesen: „Der Bereich "Nachhaltige Zukunft" scheint so riesig, dass man das Gefühl hat, kaum etwas beeinflussen zu können. Deshalb tut es gut zu wissen, dass auch ein langer Weg mit einem kleinen Schritt beginnt. Ich muss nicht alles auf ein Mal verändern wollen“ – ich stimme Ihnen zu. Nachhaltigkeit in Ihrer Schul- und Vorbereitungspraxis kann vielleicht Schritt für Schritt angegangen werden, so, dass Sie irgendwann nicht mehr darüber nachdenken, wie Sie den Nachhaltigkeitsgedanken in Ihrer Vorbereitung einbauen könnten, sondern dass die Nachhaltigkeit ganz selbstverständlich ein Bestandteil – oder sogar das tragende Element - Ihrer Arbeit ist. Herz gibt uns dazu zahlreiche herausfordernde Ideen und Gestaltungsvorschläge.
Sie haben gut an Hand konkret gewählter Beispiele – Schokolade, Tee, Orangensaft.. – die Vernetzungen, die mit unseren Konsumgewohnheiten verwoben sind, aufgezeigt. Hinter all unseren Produkten steckt eine Geschichte, die wieder mit anderen Geschichten verwoben ist... ich habe in einem anderen Blog über folgende Studie gelesen: die Tatsache, dass man 7 Menschen auf dieser Welt kennt, bedeutet, dass man damit mit allen Menschen dieser Welt auf eine gewisse Weise vernetzt ist.. nun, ob dem tatsächlich so ist, soll offen bleiben; jedoch zeigt dieses Beispiel auf, dass die Folgen unseres Handelns und Verhaltens indirekt einen unendlich grossen Kreis spannen – und damit eine gewisse Verantwortung verbunden ist.
Den „Schokolade“-Auftrag von vergangenem Montag haben Sie gut gelöst. Ihre Notizen dazu zeigen, dass Sie vom Vortrag von Frau Künzli profitieren konnten.
Freundliche Grüsse, Michael Zahner
Donnerstag, 24. Mai 2007
Wer will kann wollen
Der Text gib einige Ideen, wie ein solcher Unterricht aussehen könnte und wie man nachhaltige Entwicklung einbauen kann. Mir hat zum Beispiel die Idee gefallen in Kaufhäusern die öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen oder auch die Idee die eigene Schule unter die Lupe zu nehmen. Ich finde es wichtig, dass solche Themen im Unterricht behandlet werden. Die Kinder sollen "den rechten Gebrauch der Kenntnisse" vermittelt bekommen.

Wichtig finde ich folgende Aussage: "Auch der Weg von 100 000 Menschen beginnt mit einem ersten Schritt". Das bedeutet, dass ich in meinem Unterricht klein beginnen kann und trotzdem etwas bewirken kann. "Wer will kann wollen".
Dienstag, 22. Mai 2007
BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG
Ich finde es wichtig, dass wir als Lehrpersonen verschiedene Unterrichtsideen haben, welche wir mit den Kindern zum Thema nachhaltige Zukunft durchführen können. Der Text gab mir viele verschiedene Ideen dafür. Es wird im Text erwähnt, dass in allen Fächern so ziemlich alle Themenfelder der Agenda 21 aufgegriffen werden können. Eine Idee wäre beispielsweise, dass man eine Projektwoche zu einem bestimmten Thema durchführt. Eine weitere Idee, welche mir sehr gut gefällt, ist, dass man mit der Öffentlichkeit etwas bearbeitet. Im Text wird das Beispiel erwähnt, dass die Kaufhäuser in den Innenstädten bereit sind, ihre zahlreichen Grossschaufenster zur Verfügung zur stellen.
Ich finde es sinnvoll, wenn wir das Thema nachhaltige Zukunft bereits mit den Kindern thematisieren. Somit setzen sich die Kinder schon sehr früh mit diesem Thema auseinander. Jeder und jede von uns kann etwas dazu beitragen. Wir können den Kindern in der Schule lernen, was sie beispielsweise zu Hause auch dazu beitragen können. Jeder Mensch, jede Familie, jede Organisation, jedes Unternehmen und jede Regierung spielt eine entscheidende Rolle bei diesem Thema. Wir dürfen nicht nur immer davon reden, wir müssen handeln.
Agenda 21
In der Schule wird sehr viel Sachinhalt vermittelt, was wichtig ist, um sich in der Welt zurechtzufinden. Mir ist aber ebenso wichtig, neben dem Sachinhalt auch Werte zu vermitteln. Es ist nicht selbstverständlich, dass einem Kind von zu Hause aus ein positiver Umgang miteinander vermittelt wird.
Mir ist wichtig für die eigene Klasse, dass die Kinder einander nicht auslachen, dass alle so akzeptiert werden, wie sie sind, dass man fair zu einander ist, einander zuhört,... viele verschiedene Aspekte, die den Umgang miteinander prägen.
Ich denke, dass die Vermittlung solcher Werte im Klassenzimmer auch später Einfluss haben.
"Auch der Weg von 100'000 Meilen beginnt mit einem ersten Schritt."
Der Bereich "Nachhaltige Zukunft" scheint so riesig, dass man das Gefühl hat, kaum etwas beeinflussen zu können. Deshalb tut es gut zu wissen, dass auch ein langer Weg mit einem kleinen Schritt beginnt. Ich muss nicht alles auf ein Mal verändern wollen.
"Humor und Heiterkeit sind gerade im Blick auf sehr ernste Fragen ausgesprochen wichtig."

Montag, 21. Mai 2007
Agenda 21 und Schule
Das Lesen dieses Artikels hat mir viele neue Ideen geliefert, die ich gerne einmal mit meinen Schülerinnen und Schüler umsetzen möchte. Da ich jedoch mit einer 1. Klasse starten werde, erscheint es mir noch schwierig, solche komplexen Themen mit ihnen zu behandeln, vor allem auch, weil sie am Anfang (grösstenteils) noch nicht (gut) lesen können.
Was ich mir jedoch vorstellen kann, sind kleinere Projekte, zum Beispiel zum Thema Abfall, denn schon 6-Jährige können lernen, dass Abfall beispielsweise in den dafür vorgesehenen Entsorgungseimer gehört.
Auch wäre eine Projektwoche zum Thema Kinderrechte bestimmt spannend.
In einem Praktikum nahm ich mit der Klasse an einem WWF-Sponsorenn-Lauf teil. Die Kinder haben Sponsoren gesucht, die ihnen dann pro gelaufene Runde einen bestimmten Betrag für Wolf und Luchs spendeten. Es hat mich gefreut, dass nach einigem Zögern schlussendlich auch die drei Kinder mitliefen, die anfangs nicht mitmachen wollten. Was mich erstaunt hat war, dass eine 2. Klässlerin über 10 Kilometer gelaufen ist. So erfahren die Kinder, dass sie etwas beisteuern können.
Verschiedene Völker, Länder und ihre Sitten ist ein weiteres geeignetes Thema, um Interkulturaltität zu fördern. Vielleicht könnten auch die Eltern von Kindern mit Migrationshintergrund zum Mitmachen bewogen werden.
Was mit 1. Klässlern auch gut umsetzbar wäre, ist das Beispiel mit der Müllsäule.
Im Schulhaus sehe ich des Weiteren die Möglichkeit, nachhaltiger zu handeln, indem bewusst überlegt wird, ob diese Kopie jetzt nun wirklich nötig ist und Blätter beidseitig bedruckt werden und auf Umweltschutzpapier. So können die Wälder eher erhalten bleiben.
Wen macht Schokolade (un-)glücklich?

Gründe für die Wahl des Plakates
- Interesse der Kinder
- Originalbegegnung möglich
- Eigenes Interesse
- Ansprechendes Plakat
- Vielseitigkeit des Themas --> Vernetzung
- Podiumsgespräch
- Diskussionen
Welche Teilkompetenzen werden angestrebt?
Die Schülerinnen und Schüler können eigene und fremde Visionen, aber auch gegenwärtige Entwicklungstrends, im Hinblick auf eine Nachhaltige Entwicklung beurteilen
- b2 -->Vor- und Nachteile diskutieren
- b3 -->Kriterien diskutieren und vernetzen
- b5 -->Akteurspezifische Interessen erkennen
- c2 -->Verschiedene Fachgebiete und Perspektiven von verschiedenen Akteuren
- c5 -->Perspektiven zu anderen in Beziehung setzen
- g1-g6 --> argumentieren, Meinungen akzeptieren, sich in andere hineinversetzen
- Handlungs- und Reflexionsorientierung--> Podiumsgespräch, Gruppenarbeit, allgm. Diskussionen
- Entdeckendes Lernen--> Schokoladenfabrik besuchen
- Vernetztes Lernen--> Podiumsdiskussion
- Zugänglichkeit--> Schokolade degustieren, Schokoladenfabrik besuchen, Video
- Partizipationsorientierung --> Podiumsgespräch, Gruppenarbeiten
- Verbindung von sozialem, selbstbezogenem und methodenorientiertem mit sachbezogenem Lernen
- f6 --> Visionen beurteilen, Realisationsmöglichkeiten suchen: Konkretisierung siehe unten
- e2 --> Verschiedene Lebensmittel überprüfen --> Verpackungen, Internet-Recherche
- e6 --> Informationen strukturieren --> eigener AO zum Thema Schokolade konstruieren
Umsetzungsmöglichkeit eines didaktischen Prinzips
Visionsorientierung:
- Was wäre wenn...-Überlegungen entwickeln und diskutieren
- Visionen entwicklen --> Handlungsschritte dazu überlegen
- eigene Visionen zusammentragen --> über Wichtigkeit diskutieren, Rangliste erstellen
- Klassenziel setzen --> "Vision" umsetzen
- "Ideal-Schokolade" entwickeln --> alle negativen Auswirkungen, welche die Herstellung und der Handel von Schokolade ergeben beheben --> wie würde diese Schokolade prozuziert und verkauft werden?
- Visionen auf andere Lebensmittel übertragen
Freitag, 18. Mai 2007
Meine Motivation nachhaltig zu handeln
Für mich ist der Erhalt der Natur ein wichtiger Grund nachhaltig zu handeln. Es gibt so viele schöne Plätze auf der Welt, die ich unbedingt einmal oder wieder einmal besuchen möchte. Ich halte mich gerne draussen auf und geniesse das dann auch. Es wäre schade, wenn wir die Natur durch unser Verhalten zerstören würden. Leider ist es nicht immer einfach nachhaltig zu handeln: Wer fliegt nicht gerne in die Ferien, um die Natur an einem anderen Fleck der Erde zu geniessen (z.B. das Meer und die darin wachsenden Korallen)? Ich schon und ich freue mich immer riesig auf meine Ferien. Dabei überlege ich mir nicht, dass ich mit dem Flug die Umwelt sehr belaste. Trotzdem wäre es sehr schade, wenn unsere Nachfahren die Natur nicht mehr so geniessen könnten, wie wir es tun. Nachhaltig zu handeln heisst oft, sich selber einzuschränken und die eigenen Wünsche zurück zu halten. Leider sind wir - ich nicht ausgeschlossen - dazu oft nicht bereit.
Relevanz für unsere Thema: Gerade dadurch, dass wir uns zu wenige Gedanken machen, welche Auswirkungen unser Handeln haben kann, können auch Naturkatastrophen ausgelöst werden: Überschwemmungen, Tsunami, …
Dienstag, 15. Mai 2007
Für mich gibt es sehr viele Dinge, die mich dazu motivieren, nachhaltig zu leben. Beispielsweise bei der Natur gibt es so viele wunderschöne, faszinierende Phänomene. All die farbigen Blumen sind beispielsweise so schön zu betrachten. Das Wasser ist ein weiteres Element. Seen, Flüsse, Wasserfälle und das Meer sind faszinierende Elemente. Ich finde es etwas sehr Schönes, mich in der Natur aufzuhalten. Ich erinnere mich sehr gut daran, als ich in Spanien am Morgen früh den Sonnenaufgang am Meer geniessen durfte. Dies war einfach traumhaft. In der Schweiz dürfen wir die vier Jahreszeiten geniessen. Es wird uns also nie langweilig mit der Natur. Für Abwechslung ist gesorgt.
Ein weiterer Aspekt, der für mich spricht, nachhaltig zu leben, ist meine Familie und Freunde. Ich erlebe so viele schöne und lässige Momente mit ihnen. Auch mit ihnen erlebe ich viele Dinge in der Natur.
Erwähnen möchte ich noch, dass wir ja auf die Natur angewiesen sind. Ohne Natur könnten wir gar nicht leben.
Unsere Kinder sollen auch das Recht haben, die Natur so geniessen zu können wie wir es können. Es wäre also egoistisch von uns, einfach zu denken, für uns ist ja die Natur noch in Ordnung.
Bezogen auf unser Blogthema möchte ich erwähnen, dass wenn wir nicht nachhaltig leben, sich dies auf die Natur auswirkt. Naturkatastrophen wie beispielsweise Überschwemmungen sind Folgen davon.Wir können uns also Mühe geben, unserer Natur Sorge zu tragen. Machen das alle, können wir sehr viel erreichen.
Meine Motivation
1. Natur
2. Meine Mitmenschen
Ich bin absolut fasziniert von der Natur, von all den kleinen Details, die so wunderschön geschaffen sind. Ich gehe sehr gerne nach draussen, um abzuschalten, zu geniessen, einfach Abstand vom Alltag zu bekommen. Ich möchte deshalb auch acht darauf geben. Doch dies ist nicht immer so einfach, vor allem dann, wenn dies bedeutet, in gewissen Lebensbereichen "eingeschränkt" zu werden. Z.B. weniger Auto zu fahren,...
Der zweite Grund, nachhaltig zu handeln, sind vor allem meine Mitmenschen, mein Umfeld, meine Beziehungen. Es ist mir wichtig, Gemeinschaft zu haben und zu pflegen, einander zu schätzen und auch für einander da zu sein. Ich finde Beziehungen sehr wertvoll und möchte deshalb auch achtsam damit umgehen und sie schätzen.
Link zu unserem Thema:
Vor zwei Jahren, war ich in den USA, Arkansas, als der Hurricane Katrina durch die Südstaaten fegte. Mit einem Team reisten wir in das Krisengebiet um für einige Tage den Menschen dort zu helfen. Für mich war dies ein einmaliges, eindrückliches Erlebnis. Ich wollte dort hin gehen und den Menschen helfen, doch ich bekam viel mehr zurück, als ich ihnen an materiellen Gütern geben konnte.
Sich einsetzen für andere, heisst meist, mehr zurück zu bekommen, als man gibt!
Nachhaltiges Handeln
Natur sehr gut entspannen kann, zum Beispiel beim Velofahren oder Schwimmen, habe ich ein Interesse daran, diese Natur auch zu erhalten. Was mich ausserdem dazu anleitet, nachhaltig zu handeln, ist die Tatsache, dass wir extrem vo
n der Natur abhängig sind, bedenke man nur unsere Nahrung. Dadurch, dass wir unsere Umwelt zerstören, schaden wir auch uns selber, allerdings wird uns das meist erst zu spät klar. Was mich teilweise etwas von nachhaltigem Handeln abhält, ist die Tatsache, dass mein Handeln alleine noch nicht viel bewirken kann. Aber wenn alle so denken würden, dann würde es sowieso nichts nützen. Deshalb ist es sinnvoll, wenn ich meinen Teil beisteuere und hoffe, dass andere es auch tun, denn gemeinsam kann man etwas erreichen.
Da unser Thema Naturkatastrophen sind, passt dieser Wochenauftrag sehr gut. Durch die Verschmutzung und Zerstörung unserer Umwelt führt es immer wieder zu Naturkatastrophen wie Überschwemmun
gen, Bergrutsch und Tsunami.Freitag, 11. Mai 2007
Vernetzung in meinem Leben - Schokolade

Gestern Nachmittag habe ich einen Schokoladenkuchen gebacken. Da kam mir in den Sinn, dass wir diese Woche auf Vernetzungen in unserem Leben achten sollten. Da für einen Schokoladenkuchen die Schokolade nicht wegzudenken ist, habe ich mich damit beschäftigt, was es alles braucht, bis ich die Schokolade für meinen Kuchen verwenden kann.
Kakaobäume wachsen heute zum größten Teil in Afrika und nicht mehr in den Ursprungsländern in Mittelamerika. Kakaobauern ernten die Früchte des Baumes und lösen die Samen von der Fruchtschale. Dann werden die Samen fermentiert. Hierbei entstehen wichtige Geschmacksstoffe. Nebenbei wird auch die Keimfähigkeit der Samen zerstört. Anschliessend werden die Bohnen getrocknet, um die Haltbarkeit zu erhöhen und den Geschmack weiter zu entwickeln. Da Kakaobohnen nicht in den Anbauländern, sondern in Europa und Nordamerika verarbeitet werden, müssen die Bohnen in Säcken zu uns transportiert werden. In der Schokoladenfabrik angekommen werden die Bohnen gereinigt und zu Schokolade verarbeitet.
Somit arbeiten viele Leute daran, bis ich die Schokolade für meinen Kuchen verwenden kann: Die Kakaobauern, oft Zwischenhändler, Menschen, die für den Transport zuständig sind, Arbeiter der Schokoladenfabrik und zu guter letzt Mitarbeiter der Verkaufsstellen.
Zu beachten für eine nachhaltige Zukunft sind folgende Punkte:
· Oft werden große Mengen Pflanzenschutzmittel auf den Kakaoplantagen verwendet.
· Arbeitsbedingungen auf den Plantagen sind miserabel und die Bauern arbeiten für einen Hungerlohn. Kinderarbeit ist auf den Plantagen an der Tagesordnung.
· Und speziell zu unserem Thema Naturkatastrophen: Für den Transport der Bohnen und die Herstellung des Produktes wird viel Energie gebraucht - womit ich wieder bei der Klimaerwärmung angelangt wäre.
Man kann diesen Punkten entgegenwirken, wenn man Schokolade kauft, die fair gehandelt und biologisch angebaut wurden. Nur wer denkt an so vieles, wenn er eine Tafel Schokolade kauft? Ich leider zu wenig oft!
Quellen: http://www.literaturtipp.com/deutschland/archiv/SchwerpunktthemaSchokolade.html
http://www.theobroma-cacao.de/index.php
Donnerstag, 10. Mai 2007
Vernetzung entdecken
Da ich früher Tee immer mit "kranksein" in Verbindung brachte, hatte ich selten Lust einen Tee zu trinken. Seit ich in der WG wohne und selber für den Einkauf verantwortlich bin, habe ich viele neue Teesorten entdeckt, die richtig gut schmecken. So sitze ich ab und zu mit einer Tasse Tee hin und geniesse ihn in vollen Zügen.Der Ausdruck "Tee" umfasst ursprünglich allerdings nicht alle Sorten, sondern den "Grünen Tee" und den "Schwarzen Tee":
Tee sind die fermentierten und getrockneten Blätter, Blattknospen und zarten Stiele des immergrünen Teestrauches der Familie der Teegewächse (Theaceae). Tee ist ein hochwertiges Genussmittel, dessen anregende Wirkung auf dem Teingehalt beruht, der zwischen 2,5...5% beträgt. In bestimmten Zeitabständen werden die Teesträucher zu 1 m hohen Büschen zurückgeschnitten. Geerntet werden immer zwei Blätter und eine Knospe. Der Tee wird in Plantagen (Teegärten) angebaut.
Ich möchte nun herausfinden woher der "Tee" kommt und wie er zu uns transportiert wird:
Die Hauptanbauländer für Tee liegen in den Tropen und Subtropen. Im Gegensatz zu Rohkaffee und Rohkakao wird Tee bereits gebrauchsfertig exportiert. Er benötigt eine äußerst sorgfältige Ladungspflege. Die Verschiffungszeit beginnt ca. ein einhalb Monate nach der Ernte, wobei der zu Beginn einer Saison verschiffte Tee, der wertvollste ist. Spätere Teesorten sind meist von geringerer Qualität. Geerntet wird meist ganzjährig ausser gewisse Teesorten aus Indien und Sri Lanka.
Hier die 10 grössten Teeproduzenten (2004):
| China | Indien |
| Sri Lanka | Kenia |
| Türkei | Indonesien |
| Vietnam | Japan |
| Argentinien | Bangladesch |
Tee wird in leichten Sperrholzkisten verpackt, die mit Aluminiumfolie und Pergamentpapier ausgelegt sind, so dass von einer aromasicheren Verpackung gesprochen werden kann. Die Kanten sind mit Blech beschlagen, um eine höhere Festigkeit zu erzielen und den Inhalt vor Feuchte und Fremdgeruch zu schützen.
Gar nicht so einfach, Tee zu transportieren! Ich glaube ich werde in Zukunft den Tee noch mehr geniessen!
Mittwoch, 9. Mai 2007
Ich möchte gerade mit dem Beispiel Kuchen beginnen, weil ich am Wochenende einen Zitronencakes gebacht habe. Für einen Kuchen braucht es ganz verschiedene Zutaten. Für meinen Kuchen brauchte ich Butter, Zucker, Eier, Zitrone, Mehl, Backpulver, Salz und Puderzucker. Damit wir also einen Kuchen geniessen können, brauchen wir ganz viele verschiedene Zutaten. Isst man ein Stück Kuchen, ist man sich wahrscheinlich nicht immer bewusst, was es denn wirklich alles da drin hat. Genauso geht es uns mit Sachen, die wir z.B. kaufen. Selten überlegen wir uns, was den alles dazu beigetragen hat, dass wir dieses Produkt kaufen können.
Kaufen wir beispielsweise etwas im Laden, hat dieses Produkt manchmal einen langen Weg zurück gelegt, bis es dann wirklich im Laden ist. Selbst im Laden sind wir auf die Verkäuferinnen und Verkäufer angewiesen und müssen mit ihnen an der Kasse in Kontakt treten.
So geht es uns bei vielen Dingen im Leben. Wir sind uns vielfach gar nicht bewusst, was es alles dafür braucht, bis wir etwas bestimmtes kaufen können. Und wenn wir etwas kaufen, dann müssen wir immer in Kontakt mit anderen Leuten treten. Man sieht also, dass man bei so Vielem auf andere Leute angewiesen ist.
Auch in der Familie bestehen gewisse Vernetzungen. Beispielsweise mein Vater geht arbeiten und meine Mutter macht für uns den Haushalt. Ohne den Lohn meines Vaters könnten wir nicht leben. Jedes Familienmitglied hat bestimmte Aufgaben.
Dienstag, 8. Mai 2007
Vernetzung
Zuerst müssen irgendwo, zum Beispiel in Brasilien, Orangen angepflanzt werden. Dann müssen die Pflanzen gepflegt werden, zum Beispiel getränkt oder mit Pestiziden behandelt werden (Pestizide wären dann wieder ein Link zu unserem Thema Naturkatastrophen, da Pestizide die Umwelt verschmutzen und in den natürlichen Lauf der Natur eingreifen).
Wenn die Orangen reif genug sind, müssen sie von Pflückern gepflückt und abtransportiert werden. Danach werden sie gepresst und je nach dem in Konzentrat umgewandelt, weitertransportiert, wieder mit Wasser vermischt und schlussendlich in die Verkaufspackung abgefüllt werden. Danach müssen die Orangensaftpackungen in die Läden transportiert werden, wo sie dann gekauft und nach Hause getragen werden können.
Es ist erstaunlich, wie viele Leute an diesem Prozess beteiligt sind, Pflücker, Gross- und Detailhändler, Verkaufspersonal, Pilot….
Es ist verwunderlich, dass ein Liter Orangensaft so preisgünstig von uns gekauft werden kann, wenn so viele Leute am Entstehungsprozess beteiligt sind und der Orangensaft in verschiedensten Formen einen so weiten Weg zurücklegen musste, bis er im Gestell der Migros, Coop…gelandet ist.
Als Link von diesem Beispiel zu unserem Thema sehe ich die eingesetzten Pestizide, der Verbrauch von Wasser, der Ausstoss von Schadstoffen der Transportmittel (Schiff, Flugzeug, Lastwagen…), die die Umwelt belasten, was dann zu Naturkatastrophen führen kann.
Freitag, 4. Mai 2007
Achtsam wahrnehmen, achtsam werden
In den letzten Tagen habe auch ich, wie aufgetragen, versucht achtsamer durch das Leben zu gehen. Ich habe besonders meine Mitmenschen beobachtet. Wie achtsam gehen sie durch unsere Welt? Nehmen sie Rücksicht aufeinander und auf die Umwelt?
Mir ist aufgefallen, dass viele durch den Tag hetzen und kaum Zeit haben einander zu grüssen. Am Bahnhof ist mir eine Frau aufgefallen, die einen alten Mann beinahe überrannt hatte, nur um vor ihm in den Zug einzusteigen. Der Mann hat sich verständlicherweise sehr über die Dame aufgeregt, trotzdem aber nichts zu ihr gesagt.
Einen anderen Mann habe ich beobachtet, wie er sich eine Zigarette aus der Schachtel nahm und die Schachtel auf den Boden fallen lies, während er zu seinem Auto eilte - an einem Abfalleimer vorbei.
Dies hat mich veranlasst, auch auf mein Verhalten genauer zu achten. Ich schmeisse zwar keinen Abfall auf den Boden aber gestresst bin ich auch öfters. In meinem Alltag gibt es auch Situationen, die negative Auswirkungen auf die Umwelt haben, z.B. lasse ich oft das Wasser länger laufen als nötig.
Beim Einkaufen ist mir aufgefallen, dass ich Artikel vermeide, die aus mehr Verpackungspapier bestehen als notwendig wäre. Auch achte ich meistens auf die Herkunft der Produkte, die ich kaufe. Leider nicht immer, denn letzte Woche haben die Erdbeeren aus Spanien so gut geduftet, dass ich nicht widerstehen konnte. Sobald, sie jedoch bei uns zu pflücken sind, werde ich wieder sie wieder mit dem Velo auf dem Bauernhof abholen.
Zu unserem Thema Naturkatastrophen kann ich nur noch einmal sagen, dass jeder von uns etwas zum Erhalt unserer Natur etwas beitragen kann - man muss nur wollen und genauer darauf achten, was man besser machen könnte.
Achtsam wahrnehmen, achtsam werden
In den letzten Tagen habe auch ich, wie aufgetragen, versucht achtsamer durch das Leben zu gehen. Ich habe besonders meine Mitmenschen beobachtet. Wie achtsam gehen sie durch unsere Welt? Nehmen sie Rücksicht aufeinander und auf die Umwelt?
Mir ist aufgefallen, dass viele durch den Tag hetzen und kaum Zeit haben einander zu grüssen. Am Bahnhof ist mir eine Frau aufgefallen, die einen alten Mann beinahe überrannt hatte, nur um vor ihm in den Zug einzusteigen. Der Mann hat sich verständlicherweise sehr über die Dame aufgeregt, trotzdem aber nichts zu ihr gesagt.
Einen anderen Mann habe ich beobachtet, wie er sich eine Zigarette aus der Schachtel nahm und die Schachtel auf den Boden fallen lies, während er zu seinem Auto eilte - an einem Abfalleimer vorbei.
Dies hat mich veranlasst, auch auf mein Verhalten genauer zu achten. Ich schmeisse zwar keinen Abfall auf den Boden aber gestresst bin ich auch öfters. In meinem Alltag gibt es auch Situationen, die negative Auswirkungen auf die Umwelt haben, z.B. lasse ich oft das Wasser länger laufen als nötig.
Beim Einkaufen ist mir aufgefallen, dass ich Artikel vermeide, die aus mehr Verpackungspapier bestehen als notwendig wäre. Auch achte ich meistens auf die Herkunft der Produkte, die ich kaufe. Leider nicht immer, denn letzte Woche haben die Erdbeeren aus Spanien so gut geduftet, dass ich nicht widerstehen konnte. Sobald, sie jedoch bei uns zu pflücken sind, werde ich wieder sie wieder mit dem Velo auf dem Bauernhof abholen.
Zu unserem Thema Naturkatastrophen kann ich nur noch einmal sagen, dass jeder von uns etwas zum Erhalt unserer Natur etwas beitragen kann - man muss nur wollen und genauer darauf achten, was man besser machen könnte.
