
Donnerstag, 26. April 2007

Mittwoch, 25. April 2007
Nachhaltige Entwicklung in den Medien
Beim Durchblättern von Zeitungen und Heften stösst man seit dem letzen, viel zu warmen Winter vermehrt auf Artikel zum Thema Klimaerwärmung. Titel, wie "Forscher halten Klimawandel für unabwendbar" sind mir auch in dieser Woche begegnet. Die Autoren beschreiben, dass ein Klimawandel unaufhaltbar sei. Ein Mitautor des UN-Klimaberichts drückt die Situation so aus: "Der Klimawandel ist schon da; die Frage ist: Schaffen wir es, ihn zu begrenzen, oder läuft er uns aus dem Ruder.“
Greenpeace gibt als Hauptgrund für die jährliche Erwärmung unseres Planeten den Ausstoss von mehr als 20 Mia. Tonnen CO2 an. Weltweit sei das Klima um 0,6°C angestiegen, in der Schweiz sogar um 1,6°C. Dies hat drastische Auswirkungen auf unsere Umwelt. Folgende seien hier erwähnt, da sie für unser Thema Naturkatastrophen relevant sind: Dürren, Wassermangel, öfter und stärkere Stürme, steigender Meeresspiegel, Abschmelzen der Eiskappen an den Polen, über Jahrtausende entstandene Lebensgemeinschaften werden sich rasch anpassen müssen oder sterben aus.
Auch für die Schweiz hat diese Erwärmung Konsequenzen: Hochwasser und Überschwemmungen (man erinnere sich an den Sommer 2005) zerstören Bauten und Land, kein Neuschnee und gleichzeitiges Schmelzen der Gletscher, zunehmende Berg- und Felseinstürze und Dürresommer mit Waldbränden. Dieser Wandel hat natürlich auch Auswirkungen auf Wirtschaft und Tourismus.
Nachhaltige Entwicklung in den Medien 2
Es war die Rede von den erhöhten Ozonwerten und der deshalb geforderten Tempolimiten, die schon in den Vorjahren ein Thema waren.
Auch haben plötzliche Wetteränderungen dazu geführt, dass ungewöhnlich v
iele Eisschollen in Kanada an die Küste drücken und Robbenjäger mit ihren Schiffen „gefangen hielten“. Hier wird nachhaltige Entwicklung gleich zweimal angesprochen, einmal in Form des veränderten Wetters und Klimas und das zweite Mal in Bezug auf die Abschlachtung von Tausenden von Robben.Des Weiteren habe ich Beiträge gefunden, die über das mysteriöse Sterben von ganzen Bienenvölkern berichteten
. Es wird angenommen, dass die Klimaveränderung, sowie die Umweltverschmutzung einen Beitrag dazu geleistet haben.Positive Beispiele von nachhaltiger Entwicklung habe ich in einem Heft der Migros gefunden. Schon der Titel „Engagement für die Zukunft“ verspricht spannende Inhalte. Ein Absatz daraus lautet: „Das Engagement der Migros für Mensch, Tier und Natur hat eine lange Tradition. Und eine grosse Zukunft. Denn die Bewahrung einer intakten Umwelt ist ein Thema, das besonders auch kommende Generationen betrifft.“ Hier wird deutlich, dass das Nachhaltigkeits-Dreieck (Soziales, Ökologie und Ökonomie) berücksichtigt wird. Migros bietet Bio-Produkte an, Kleider mit dem ECO-Label, das garantiert, dass keine umweltgefährdenden, hautreizende oder allergenen Stoffe für die Herstellung des Produktes verwendet werden.
Auch MSC (Marin Stewardship Council) wird von der Migros unterstützt, er sorgt d
afür, dass Fischbestände nicht überfischt werden und Zeit bekommen, sich zu erholen. Im Bereich Fair-Trade arbeitet die Migros mit der Max-Havelaar-Stiftung zusammen, wobei den Arbeiterinnen und Arbeitern faire Arbeitsbedingungen garantiert werden.Auch mit IP-Suisse unterstützt die Migros die Natur: Landwirte produzieren ihr Getreide nach strengen Richtlinien, ohne Wachstumsregulatoren und chemischen Pilzbekämpfungsmitteln. Ausserdem bleiben Lebensräume von Wildtieren erhalten.
Die Migros erscheint mir in diesem Bereich wirklich vorbildlich zu sein. Doch neben diesem positiven Beispiel habe ich noch mehr negative gefunden.
So war in einem Zeitungsartikel die Rede von überdüngten Böden oder in einem anderen wurde die momentan herrschende Trockenheit erwähnt, die die Waldbrandgefahr erheblich ansteigen lässt und auch schon
zu Waldbränden geführt hat.In dieser Zeit des Klimawandels gibt es Pflanzen, die darunter leiden, allerdings gibt es auch solche, die besser gedeihen, wie zum Beispiel Ambrosia. Diese Pflanze löst jedoch starke Allergien aus.
Unser Gruppenblogthema „Naturkatastrophen“ wird in diesen Berichten angesprochen. Die Klimaveränderung führt zum Beispiel zu Trockenheit.
Dienstag, 24. April 2007
Nachhaltige Zukunft in den Medien

In der Zeitung "Werdenberger und Obertoggenburger" vom 24.04.07 stiess ich auf einen Bericht, welcher sich mit der Wasserversorgung und -qualität auseinandersetzt.
Die Mitglieder der Brunnenkorporation Bühl-Wannen feierten dieses Jahr das 100-jährige Bestehen der Institution. (Brunnenkorporation = Vereinigung von Leuten, die gemeinsam Brunnen erbauten).
Dabei wurde erwähnt, dass es nicht selbstverständlich sei, dass das Lebensmittel "Wasser" einfach fliesse, wenn der Hahn in der Küche aufgedreht werde. Zudem hoffe man, dass die Qualität des Wassers den zukünftigen Anforderungen genügen werde.
Als Rückblick wurde ein vor 35 Jahren gedrehten Farbfilm über die Eröffnung der Bühlwannenstrasse (Quelle) gezeigt.
Die Quelle liefert durchschnittlich 150 Liter in der Minute. Auch bei der geringsten Fördermenge steht immer noch genügend Wasser zur Verfügung. Das war im heissen Sommer 2003 der Fall. Damit aber nicht nur die Menge, sondern auch die Wasserqualität in Zukunft gegeben ist und den kantonalen Vorschriften entspricht, wird die Desinfektionsmethode geändert. Anstelle der bisherigen Chlor-Methode werden UV-Filter installiert.
«Wir wollen nämlich trinkbares und gesundes Trinkwasser für uns und unsere Nachkommen sicherstellen», meinte Korporationspräsident Paul Koller.
Link zu unserem Thema:
Wasser nimmt man als ganz selbstverständlich hin, doch eigentlich ist es ein echter Luxus. Wasser muss gereinigt werden, damit es trinkbar ist. Dabei kommt es auch auf die Methode an. Wassermangel oder Wasserverschmutzung ist ein grosses Problem, welches oft schon zu Katastrophen geführt hat.
Wir sollten uns bewusst sein, dass es nicht selbstverständlich ist, genug und sauberes Wasser zu haben. Vielleicht hilft uns das, sparsamer und bewusster mit dem Wasser umzugehen.
Donnerstag, 19. April 2007
Nachhaltige Entwicklung in meinem alltäglichen Umfeld
Nun zu den sogenannten Defiziten. Ein negatives Beispiel ist, dass ich mit dem Auto in die Schule komme anstelle der öffentlichen Verkehrsmittel, da ich so einfach sehr viel Zeit sparen kann. Hier möchte ich aber noch erwähnen, dass ich nicht alleine mit dem Auto zur Schule komme, sondern eine Fahrgemeinschaft mit einer Kollegin habe. Obwohl ich ein Auto besitze, bemühe ich mich, kurze Strecken zu Fuss oder mit dem Velo zu absolvieren.
Ich denke, wir können bei so vielen Sachen darauf achten. Licht löschen, wenn wir nicht in diesem Raum sind, Heizkörper bei Räumen, die gerade nicht genutzt werden, abstellen, mit dem Wasser sorgältiger umgehen, unsere Geräte nicht auf den Stand-by Modus schalten, sondern ganz abschalten.
Wir besitzen heute einfach auch viel mehr Geräte als noch vor ein paar Jahren. Fast jeder von uns besitzt beispielsweise heutzutage ein Handy.
All die negativen Faktoren haben und können auch weiterhin zu einer Klimaerwärmung führen. Dies kann dann gravierende Naturkatastrophen zur Folge haben.Deshalb ist es wichtig, dass wir beginnen, unserer Umwelt Sorge zu tragen.
Mittwoch, 18. April 2007
Nachhaltige Entwicklung in meinem Leben
Ein zweites Beispiel für nachhaltige Entwicklung ist die Trennung von Abfall. Altpapier, Dosen oder Glas werden bei uns sortiert und speziell entsorgt. Auch werfen wir keinen Elektroschrott in den Abfall! Ich glaube, dass viele Menschen ihre kaputten Handys, PCs, Mikrowellen, usw. wegwerfen anstatt sie in Fachgeschäfte zurück zu bringen.
Ein negatives Beispiel für nachhaltige Entwicklung in meinem Leben ist, dass ich oft vergesse Geräte ganz auszuschalten. Meistens belasse ich sie im Standby-Modus. Um dem entgegenzuwirken gibt es Geräte, die sich automatisch nach einer gewissen Zeitspanne selbst ausschalten, so dass sie keinen Strom mehr verbrauchen. Diese Funktion muss in der Regel zuerst aktiviert werden. In unserem Haushalt ist der Fernseher leider das einzige Gerät, das diese Funktion unterstützt.
Autoabgase, Abfallverbrennung und Energieverbrauch sind mit daran beteiligt, dass eine globale Erwärmung festzustellen ist. Diese Erwärmung des Klimas löst auch Naturkatastrophen, wie zum Beispiel Eisschwund und daraus resultierende Fluten aus. Somit haben wir einen Einfluss auf Naturkatastrophen, die durch Klimaerwärmung ausgelöst werden. Wenn jeder bei sich anfangen würde dem entgegenzuwirken könnte schon einiges dagegen getan werden.
Dienstag, 17. April 2007
Nachhaltige Entwicklung...
Die ersten beiden Stichworte, die mir dazu in den Sinn kommen: Minergie, Slow-up
Minergie

Vor nicht allzulanger Zeit wurde bei uns in der Nachbarschaft ein Minergie-Haus gebaut. Die typische quadratische Form sticht aus den Quartierhäusern hervor...
Ein Minergiehaus erkennt man an seinen grossflächigen Fenstern auf der Sonnenseite. Je grösser die Fenster, um so grösser der Energiegewinn von aussen nach innen.
Auf der sonnenabgewendeten Fassadenseite sind kleine Fenster.
Neben dem Energiesparen, ist die Wohnung auch sehr hell, wegen den grossen Fenstern. Ich finde das eine gute Möglichkeit, auch wenn sich über das "klotzartige" Aussehen dieser Häuser streiten lässt.
Slow-up
In der Region Werdenberg findet er am 06.05.07 statt, in der Region Bodensee am 26.08.07. Der autofreie Erlebnistag. Viele Gegenden der Schweiz nehmen an unterschiedlichen Tagen daran teil. Einerseits wird dadurch die Gesundheit gefördert, andererseits wird die Abgasverbreitung eingeschränkt. Kaum vorstellbar, aber trotzdem möglich... einen Tag ohne Auto. Zum Teil kann dies schon sehr mühsam sein, weil wir uns heutzutage gewöhnt sind, mit dem Auto unterwegs zu sein. Allerdings wird einem dadurch neu bewusst, dass es auch Alternativen zum Autofahren gibt und es auch einmal sehr entspannend ist, nicht ständig vom Verkehr umgeben zu sein.
Ich finde es sehr gut, dass es Ansätze gibt, Rücksicht auf die Zukunft zu nehmen. Allerdings bleibt es oft nur bei den Ansätzen. Slow up, eine gute Bewusstmachung, doch wahrscheinlich beschränkt sich dies auf diesen einen Tag.
Doch wo soll man sonst beginnen, als im Kleinen?
Hier auch den Link zu unserem Thema "Naturkatastrophen":
Immer wieder gibt es unerwartete Katastrophen in der Natur. Wir können nicht direkt etwas dagegen unternehmen, wir haben die Naturgewalten nicht in der Hand. Doch wir können sie negativ oder positiv beeinflussen. Auch dies beginnt im Kleinen.
Nachhaltige Zukunft in meinem alltäglichen Leben
Ein Beispiel nachhaltiger Entwicklung in meinem Leben ist, dass ich oft mit dem Fahrrad unterwegs bin. Ausserdem benutze ich häufig öffentliche Verkehrsmittel. Allerdings fahre ich dreimal pro Woche zusammen mit meiner Fahrgemeinschaft mit dem Auto an die PHR, da so wegen dem nicht gerade vorteilhaften SBB-Fahrplan viel Zeit gespart werden kann.
Zu Hause trenn
en wir den Abfall und achten auf die richtige Entsorgung. Auch wurde mir und meinem Bruder schon von klein auf eingeschärft, keinen Abfall liegen zu lassen, zum Beispiel bei einem Picknick.Unsere Heizung ist so eingestellt, dass nur dann geheizt wird, wenn die Temperatur im Raum unter die gesetzte Minimaltemperatur fällt. In Räumen, die nicht oft genutzt werden, stellen wir die Heizkörper jeweils zurück.
Des Weiteren unterhalten wir einen Kompost im Garten, in dem alle Küchenabfälle landen und welcher uns schlussendlich gut gedüngte Erde liefert.
Unsere Lampen sind mit Sparbirnen ausgestattet und sie besitzen Schalter, mit denen die Helligkeit reguliert werden kann.
In Bezug auf unser Thema „Naturkatastrophen“ sehe ich Zusammenhänge zwischen der
Abholzung und Erdrutschen. Ausserdem trägt die Umweltverschmutzung dazu bei, dass sich das Klima verändert und sich Wirbelstürme bilden können oder auch Überschwemmungen und Erdbeben auftreten.Ein Ansatz wäre hier, vermehrt darauf zu achten, keine Möbel zu kaufen, die aus Holz aus Tropenwäldern hergestellt wurden.
Auch der Verzicht aufs Auto um den Ausstoss von Schadstoffen zu vermindern wäre sicher sinnvoll, allerdings sind nicht alle Arbeitsorte gut mit den öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar, weshalb ich es verstehe, wenn ein Auto benutzt wird, um pro Tag zwei Stunden Fahrweg einzusparen.
