Mittwoch, 25. April 2007

Nachhaltige Entwicklung in den Medien 2

Ich habe sehr viele Beiträge zum Thema nachhaltige Entwicklung in den Medien gefunden. Allerdings wird nicht immer ausdrücklich von nachhaltiger Entwicklung gesprochen, jedoch gehören viele Beiträge in dieses Thema. Auch ist mir aufgefallen, dass die meisten Beiträge, die ich gefunden haben, eher von einer negativen nachhaltigen Entwicklung sprechen, also noch viel Handlungspotenzial vorhanden ist.
Es war die Rede von den erhöhten Ozonwerten und der deshalb geforderten Tempolimiten, die schon in den Vorjahren ein Thema waren.
Auch haben plötzliche Wetteränderungen dazu geführt, dass ungewöhnlich viele Eisschollen in Kanada an die Küste drücken und Robbenjäger mit ihren Schiffen „gefangen hielten“. Hier wird nachhaltige Entwicklung gleich zweimal angesprochen, einmal in Form des veränderten Wetters und Klimas und das zweite Mal in Bezug auf die Abschlachtung von Tausenden von Robben.
Des Weiteren habe ich Beiträge gefunden, die über das mysteriöse Sterben von ganzen Bienenvölkern berichteten. Es wird angenommen, dass die Klimaveränderung, sowie die Umweltverschmutzung einen Beitrag dazu geleistet haben.
Positive Beispiele von nachhaltiger Entwicklung habe ich in einem Heft der Migros gefunden. Schon der Titel „Engagement für die Zukunft“ verspricht spannende Inhalte. Ein Absatz daraus lautet: „Das Engagement der Migros für Mensch, Tier und Natur hat eine lange Tradition. Und eine grosse Zukunft. Denn die Bewahrung einer intakten Umwelt ist ein Thema, das besonders auch kommende Generationen betrifft.“ Hier wird deutlich, dass das Nachhaltigkeits-Dreieck (Soziales, Ökologie und Ökonomie) berücksichtigt wird. Migros bietet Bio-Produkte an, Kleider mit dem ECO-Label, das garantiert, dass keine umweltgefährdenden, hautreizende oder allergenen Stoffe für die Herstellung des Produktes verwendet werden.
Auch MSC (Marin Stewardship Council) wird von der Migros unterstützt, er sorgt dafür, dass Fischbestände nicht überfischt werden und Zeit bekommen, sich zu erholen. Im Bereich Fair-Trade arbeitet die Migros mit der Max-Havelaar-Stiftung zusammen, wobei den Arbeiterinnen und Arbeitern faire Arbeitsbedingungen garantiert werden.
Auch mit IP-Suisse unterstützt die Migros die Natur: Landwirte produzieren ihr Getreide nach strengen Richtlinien, ohne Wachstumsregulatoren und chemischen Pilzbekämpfungsmitteln. Ausserdem bleiben Lebensräume von Wildtieren erhalten.
Die Migros erscheint mir in diesem Bereich wirklich vorbildlich zu sein. Doch neben diesem positiven Beispiel habe ich noch mehr negative gefunden.
So war in einem Zeitungsartikel die Rede von überdüngten Böden oder in einem anderen wurde die momentan herrschende Trockenheit erwähnt, die die Waldbrandgefahr erheblich ansteigen lässt und auch schon zu Waldbränden geführt hat.
In dieser Zeit des Klimawandels gibt es Pflanzen, die darunter leiden, allerdings gibt es auch solche, die besser gedeihen, wie zum Beispiel Ambrosia. Diese Pflanze löst jedoch starke Allergien aus.
Unser Gruppenblogthema „Naturkatastrophen“ wird in diesen Berichten angesprochen. Die Klimaveränderung führt zum Beispiel zu Trockenheit.

4 Kommentare:

starsky hat gesagt…

Mir ist auch aufgefallen, dass viele Zeitungen über negative Folgen der Entwicklung berichten, wie auch du geschrieben hast. Ab und zu wird dann erwähnt was wir für die Nachhaltigkeit tun könnten. Ich denke eures Thema ist besonders geeignet mit diesem Thema in Verbindung zu bringen. Weil viele Katastrophen ja auf die veränderten Umweltbedingungen zurück zu führen sind. Und wie auch immer erwähnt wird, Katastrophen noch viel häufiger vorkommen werden. Ich hoffe es ändert sich bald etwas, ein guter Anfang wären Auto`s die ohne Benzin fahren, wie sie ja bereits entwickelt werden, damit wir die Welt zu schonen beginnen!
Selina Weber LGA04

mieg hat gesagt…
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
mieg hat gesagt…

Gerade für die Tiere ist die Klimaveränderung sehr tragisch. Viele Tiere werden dadurch verdrängt oder müssen unter schwierigen Umweltbedingungen zu überleben versuchen. So zum Beispiel die Bienenvölker, die du erwähnt hast.

Du hast unter anderem das Thema "Max Havelar" angesprochen. Ich finde es eine gute Möglichkeit durch den Kauf von M.H.Produkte Einfluss auf die Arbeitsbedingungen in fremden Ländern zu nehmen. Ich kaufe verschiedene Produkte von Max Havelar.

Sirin hat gesagt…

Ich finde es gut auch etwas über positive Beispiele von nachhaltiger Entwicklung zu lesen, wie über das Engagement der Migros für Mensch, Tier und Natur. Bis jetzt habe ich nur negatives über dieses Thema gelesen oder gehört. Vielleicht ist das auch so, weil negative Berichte mein Interesse eher wecken und mich zum Nachdenken bringen. Ich bin der Meinung, dass die Medien vermehrt solche positive Beiträge bringen sollten, um anderen Firmen die Augen zu öffnen und den Menschen zu zeigen, dass es auch positive Vorbilder im Bereich nachhaltiger Entwicklung gibt.