Nachhaltige Entwicklung in den Medien
Beim Durchblättern von Zeitungen und Heften stösst man seit dem letzen, viel zu warmen Winter vermehrt auf Artikel zum Thema Klimaerwärmung. Titel, wie "Forscher halten Klimawandel für unabwendbar" sind mir auch in dieser Woche begegnet. Die Autoren beschreiben, dass ein Klimawandel unaufhaltbar sei. Ein Mitautor des UN-Klimaberichts drückt die Situation so aus: "Der Klimawandel ist schon da; die Frage ist: Schaffen wir es, ihn zu begrenzen, oder läuft er uns aus dem Ruder.“
Greenpeace gibt als Hauptgrund für die jährliche Erwärmung unseres Planeten den Ausstoss von mehr als 20 Mia. Tonnen CO2 an. Weltweit sei das Klima um 0,6°C angestiegen, in der Schweiz sogar um 1,6°C. Dies hat drastische Auswirkungen auf unsere Umwelt. Folgende seien hier erwähnt, da sie für unser Thema Naturkatastrophen relevant sind: Dürren, Wassermangel, öfter und stärkere Stürme, steigender Meeresspiegel, Abschmelzen der Eiskappen an den Polen, über Jahrtausende entstandene Lebensgemeinschaften werden sich rasch anpassen müssen oder sterben aus.
Auch für die Schweiz hat diese Erwärmung Konsequenzen: Hochwasser und Überschwemmungen (man erinnere sich an den Sommer 2005) zerstören Bauten und Land, kein Neuschnee und gleichzeitiges Schmelzen der Gletscher, zunehmende Berg- und Felseinstürze und Dürresommer mit Waldbränden. Dieser Wandel hat natürlich auch Auswirkungen auf Wirtschaft und Tourismus.
2 Kommentare:
Hallo du!
Ein sehr nachdenklich stimmender Text. Schon den zweiten, den ich heute lese. Ich glaube es machen sich viele Menschen Gedanken über dieses Thema und wollen trotzdem nichts dazu beitragen. In Deutschland werden z.B. Tempolimiten gesetzt. Es gibt jedoch die Möglichkeit, Klimaschutzpapiere zu kaufen. Mit diesem Geld werden Wälder aufgeforstet. ISt ja schön und gut aber diese Person hat selber nicht kapiert, was es heisst, selbst etwas für die Umwelt beizutragen. Liebe Grüsse
Ich denke auch, dass wir die Klimaerwärmung nicht mehr wegreden können. Wir müssen jetzt einfach versuchen, das Beste daraus zu machen. Doch leider denken viele Menschen, sie alleine können ja sowieso nichts bewirken und dies ginge sie nichts an. Aber wir sollten nämlich bereits bei kleinen Sachen beginnen. Dass sich das Klima in der Schweiz um 1.6 Grad erwärmt hat, finde ich irgendwie ein bisschen beängstigend.
Séverine Zogg LG A
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