
In der Zeitung "Werdenberger und Obertoggenburger" vom 24.04.07 stiess ich auf einen Bericht, welcher sich mit der Wasserversorgung und -qualität auseinandersetzt.
Die Mitglieder der Brunnenkorporation Bühl-Wannen feierten dieses Jahr das 100-jährige Bestehen der Institution. (Brunnenkorporation = Vereinigung von Leuten, die gemeinsam Brunnen erbauten).
Dabei wurde erwähnt, dass es nicht selbstverständlich sei, dass das Lebensmittel "Wasser" einfach fliesse, wenn der Hahn in der Küche aufgedreht werde. Zudem hoffe man, dass die Qualität des Wassers den zukünftigen Anforderungen genügen werde.
Als Rückblick wurde ein vor 35 Jahren gedrehten Farbfilm über die Eröffnung der Bühlwannenstrasse (Quelle) gezeigt.
Die Quelle liefert durchschnittlich 150 Liter in der Minute. Auch bei der geringsten Fördermenge steht immer noch genügend Wasser zur Verfügung. Das war im heissen Sommer 2003 der Fall. Damit aber nicht nur die Menge, sondern auch die Wasserqualität in Zukunft gegeben ist und den kantonalen Vorschriften entspricht, wird die Desinfektionsmethode geändert. Anstelle der bisherigen Chlor-Methode werden UV-Filter installiert.
«Wir wollen nämlich trinkbares und gesundes Trinkwasser für uns und unsere Nachkommen sicherstellen», meinte Korporationspräsident Paul Koller.
Link zu unserem Thema:
Wasser nimmt man als ganz selbstverständlich hin, doch eigentlich ist es ein echter Luxus. Wasser muss gereinigt werden, damit es trinkbar ist. Dabei kommt es auch auf die Methode an. Wassermangel oder Wasserverschmutzung ist ein grosses Problem, welches oft schon zu Katastrophen geführt hat.
Wir sollten uns bewusst sein, dass es nicht selbstverständlich ist, genug und sauberes Wasser zu haben. Vielleicht hilft uns das, sparsamer und bewusster mit dem Wasser umzugehen.
4 Kommentare:
Wasser ist lebensnotwendig. Nicht nur für uns, auch für Tiere und Pflanzen. Tatsächlich ist dieses Gut nicht einfach nur selbstverständlich, sondern für uns Privileg geworden. Kostbar wie Rohstoffe, die die Schweiz sonst nur „von hören sagen“ in grossen Mengen kennt.
Es ist wahrscheinlich vorbildlich, wie sich die Wasserversorgung im Rheintal zu verbessern versucht. So kann man bekanntlich auch Trinkwasser in Afrika herstellen.
Nachhaltigkeit, die sich also nicht nur bei uns umsetzen lässt, sondern auch global weiterentwickeln lässt.
Hoffentlich überlegen sich, auch in der Schweiz mehr und mehr Leute, wie viel Wasser sie täglich verbrauchen und für wie selbstverständlich wir das halten. Obwohl es gar nicht so ist, wie wir wasserreichen Schweizer und Schweizerinnen immer meinen.
Du hast ein wichtiges Thema angesprochen. Wasser ist ein äusserst kostbares Gut und wir gehen oft viel zu verschwenderisch damit um. Es gibt auch Studien, die belegen, dass schon bald nicht mehr genügend trinkbares Wasser vorhanden sein wird. Teilweise ist das ja in gewissen Regionen schon der Fall. Deshalb wird Wasser ja auch als Gold der Neuzeit bezeichnet.
Die Qualität des Trinkwassers ist nicht überall einwandfrei, weshalb in gewissen Ländern extrem viele Menschen, vor allem Kinder, erkranken.
Bettina Ruckstuhl, LG04A
Wasser brauchen wir für so viele Dinge und wir denken es ist selbstverständlich, dass es uns zur Verfügung steht. Ich finde du hast in deinem Text etwas Wichtiges angesprochen: Wir sollten Wasser mehr schätzen.
Ich habe vor einer Weile einen Bericht im Fernsehen gesehen: Darin wurde gesagt, dass auch in der Schweiz bald eine Wasserknappheit sein könnte, wenn wir weiter so verschwenderisch damit umgehen und das Klima sich weiter erhöht.
Nadine Fäh, LGD
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