Mittwoch, 30. Mai 2007

Meine Beziehung zur Natur

Ich war das Pfingstwochenende mit meinem Freund auf einer Alp, dem Grabserberg. Ein guter Kollege von uns ist für vier Monate auf dieser Alp und stellt Joghurt, Käse, usw. her. Rund um uns waren wir von Bergen umgeben. Wir spazierten von der Alphütte ca. 15 Minuten zuerst der Wiese entlang, in welcher Kühe waren, anschliessend mussten wir durch einen Wald und dann kamen wir zu einem wunderschönen Bergsee. Wir waren also mitten in der Natur. Ich habe dieses Wochenende wieder einmal mehr gemerkt, wie viele faszinierende Phänomene unsere Natur hat. Die Sonne schien auch noch so herrlich und ich konnte mich so richtig entspannen. Es gibt so viele verschiedene wunderschöne Phänomene der Natur. Viele Menschen nehmen diese zum Teil gar nicht richtig war.
Neben der Alphütte hatte es ein grosser Stein, von welchem Wasser herausfloss in einen Brunnen hinein.


Wir sind Teil von der Natur, denn ohne Natur könnten wir gar nicht überleben. Wir brauchen die Natur. Auf der Alp sah ich manchmal Abfall auf dem Boden liegen, worüber ich mich sehr ärgerte. Ich kann es nicht verstehen, dass es Leute gibt, die so wenig Sorge zu unserer Natur tragen.

Zu unserem Thema passt dieser Blog sehr gut. Halten wir der Natur nicht Sorge, können Naturkatastrophen wie beispielsweise Überschwemmungen entstehen. Viele Leute haben leider das Gefühl, das gehe sie nichts an.

Dienstag, 29. Mai 2007

Meine Beziehung zur Natur

Ich bin dieses Wochenende von Rorschach nach Rheineck „gewandert“ und mit dem Schiff wieder zurück. Am Anfang führte der Weg der Strasse entlang und erst nach einer Weile führte er so richtig in die Natur hinein, in den Wald und an das Flussufer. Es ist eine willkommene Abwechslung, vom Autolärm wegzukommen und die Stille im Wald zu geniessen, die nur unterbrochen wird durch das Gezwitscher von Vögeln. Dann, dem Fluss entlang, hörte man das Rauschen von kleinen Wellen auf dem Rhein.
Das Rauschen von Wasser hat eine beruhigende Wirkung auf mich. Deshalb bin ich gerne an Seen und Flüssen.
In der Natur kann ich mich immer super entspannen, weshalb ich mich gerne im Freien aufhalte. Oft kann ich dabei spezielle Tiere beobachten, wie zum Beispiel eine Fuchsfamilie mit fünf jungen Füchsen, die in einem Naturschutzgebiet in meiner Nähe ihren Bau hat oder die neun Reiher, die ich am Rheinufer entdeckt habe.
Auch die prächtigen Blumen, die nun überall in schillernden Farben blühen haben eine positive Auswirkung auf mich.
Da die Natur für mich ein idealer Entspannungsort darstellt, bin ich speziell daran interessiert, sie auch zu erhalten. So ärgere ich mich beispielsweise drüber, wenn ich im Wald bin und überall Abfall herumliegen sehe. Vor einiger Zeit habe ich mir deshalb vorgenommen, diesen Abfall zu entsorgen, auch wenn er nicht von mir stammt. So kann ich wenigstens einen kleinen Beitrag leisten.
Dieser Wochenauftrag ist eng mit unserem Gruppenblogthema verknüpft. Wir alle sind von der Natur abhängig und trotzdem wird die Natur weiter ausgebeutet und zerstört. Durch die Zerstörung und Verschmutzung der Natur ereignen sich Naturkatastrophen mit fatalen Folgen. Man könnte sagen „die Natur schlägt zurück“. Nur trifft es tragischerweise meistens „Unschuldige“.

Wellenbrecher

Über Pfingsten habe ich mir Zeit genommen, zu geniessen, nach draussen zu gehen (sofern das Wetter es zuliess) und vom PHR-Stress etwas Abstand zu nehmen. Am Samstagabend - als das Wetter noch sommerlich war - spazierte ich mit meiner Schwester dem Bodenseeufer entlang. Dort, wo seit kurzem Kultur und Natur zusammentreffen: Strandgut - Horn.
Verschiedene Künstler haben sich ins "Zeug gelegt" und sich durch die Umgebung und den See inspirieren lassen, um aus grossen 800kg-Kisten Kunstwerke zu entwickeln.
Sind diese "Strandkisten" nun "ästhetisch" :-) oder verunstalten sie die Natur? Da gibt es
verschiedene Meinungen...
Als ich diese Kisten das erste Mal sah, da war ich nicht wirklich begeistert. Ich verbrachte vorher gerne Zeit dort am Seeufer, doch diese Kisten störten mich irgendwie. Als ich aber einmal genauer hinschaute, änderte ich meine Meinung darüber.
Nicht alle Kisten gefallen mir oder passen in die Umgebung, doch einige heben einzelne Aspekte der Natur oder der Landschaft sogar hervor. Z.B. die Kiste mit dem Namen "Wellenbrecher" finde ich eindrücklich.


Ich bewege mich sehr gerne in der Natur und liebe es, die genialen Stimmungen, Landschaften, Umgebungen, aber auch die Details... zu geniessen und zu bestaunen. Ich bin einfach echt dankbar dafür!

Montag, 28. Mai 2007

Liebe Studierende, ich lese Ihre Posts mit Interesse und möchte mich zu einigen Punkten kurz äussern.

Sie haben den Artikel von Herz als hilfreich und engagiert wahrgenommen... ich lese in Ihren Posts bereits einige weiterführende Gedanken, wie Sie die Handlungsvorschläge ganz konkret in Ihrer Praxis umsetzen würden. In einem Post von mieg habe ich folgendes gelesen: „Der Bereich "Nachhaltige Zukunft" scheint so riesig, dass man das Gefühl hat, kaum etwas beeinflussen zu können. Deshalb tut es gut zu wissen, dass auch ein langer Weg mit einem kleinen Schritt beginnt. Ich muss nicht alles auf ein Mal verändern wollen“ – ich stimme Ihnen zu. Nachhaltigkeit in Ihrer Schul- und Vorbereitungspraxis kann vielleicht Schritt für Schritt angegangen werden, so, dass Sie irgendwann nicht mehr darüber nachdenken, wie Sie den Nachhaltigkeitsgedanken in Ihrer Vorbereitung einbauen könnten, sondern dass die Nachhaltigkeit ganz selbstverständlich ein Bestandteil – oder sogar das tragende Element - Ihrer Arbeit ist. Herz gibt uns dazu zahlreiche herausfordernde Ideen und Gestaltungsvorschläge.

Sie haben gut an Hand konkret gewählter Beispiele – Schokolade, Tee, Orangensaft.. – die Vernetzungen, die mit unseren Konsumgewohnheiten verwoben sind, aufgezeigt. Hinter all unseren Produkten steckt eine Geschichte, die wieder mit anderen Geschichten verwoben ist... ich habe in einem anderen Blog über folgende Studie gelesen: die Tatsache, dass man 7 Menschen auf dieser Welt kennt, bedeutet, dass man damit mit allen Menschen dieser Welt auf eine gewisse Weise vernetzt ist.. nun, ob dem tatsächlich so ist, soll offen bleiben; jedoch zeigt dieses Beispiel auf, dass die Folgen unseres Handelns und Verhaltens indirekt einen unendlich grossen Kreis spannen – und damit eine gewisse Verantwortung verbunden ist.

Den „Schokolade“-Auftrag von vergangenem Montag haben Sie gut gelöst. Ihre Notizen dazu zeigen, dass Sie vom Vortrag von Frau Künzli profitieren konnten.

Freundliche Grüsse, Michael Zahner

Donnerstag, 24. Mai 2007

Wer will kann wollen

Der Artikel von Otto Herz hat eine ganz klare Botschaft: In meinem Unterricht muss ich nachhhaltige Entwicklung einbauen. "In allen Fächern aller Schulen können alle Lehrerinnen und Lehrer so ziemlich alle Themenfelder der Agenda 21 aufgreifen." Ich habe mir überlegt, wie oft ich dies in meinem Unterricht bereits getan habe. Leider musste ich feststellen, dass dies noch nicht so oft der Fall war, obwohl es sich bei einigen Themen angeboten hätte.

Der Text gib einige Ideen,
wie ein solcher Unterricht aussehen könnte und wie man nachhaltige Entwicklung einbauen kann. Mir hat zum Beispiel die Idee gefallen in Kaufhäusern die öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen oder auch die Idee die eigene Schule unter die Lupe zu nehmen. Ich finde es wichtig, dass solche Themen im Unterricht behandlet werden. Die Kinder sollen "den rechten Gebrauch der Kenntnisse" vermittelt bekommen.


Wichtig finde ich folgende Aussage: "Auch der Weg von 100 000 Menschen beginnt mit einem ersten Schritt".
Das bedeutet, dass ich in meinem Unterricht klein beginnen kann und trotzdem etwas bewirken kann. "Wer will kann wollen".


Dienstag, 22. Mai 2007

BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

Das IMPACT Modell zeigt, dass bis zu 150 Millionen Kinder in den Entwicklungsländern im Jahre 2020 unterernährt sind. Das bedeutet jedes vierte Kind im Vorschulalter. Infolge von Armut und Ernährungsunsicherheit sehen viele Völker keine andere Wahl, als sich in einen Konflikt zu stürzen, weil sie ihr eigenes Wohlergehen sichern möchten.

Ich finde es wichtig, dass wir als Lehrpersonen verschiedene Unterrichtsideen haben, welche wir mit den Kindern zum Thema nachhaltige Zukunft durchführen können. Der Text gab mir viele verschiedene Ideen dafür. Es wird im Text erwähnt, dass in allen Fächern so ziemlich alle Themenfelder der Agenda 21 aufgegriffen werden können. Eine Idee wäre beispielsweise, dass man eine Projektwoche zu einem bestimmten Thema durchführt. Eine weitere Idee, welche mir sehr gut gefällt, ist, dass man mit der Öffentlichkeit etwas bearbeitet. Im Text wird das Beispiel erwähnt, dass die Kaufhäuser in den Innenstädten bereit sind, ihre zahlreichen Grossschaufenster zur Verfügung zur stellen.


Ich finde es sinnvoll, wenn wir das Thema nachhaltige Zukunft bereits mit den Kindern thematisieren. Somit setzen sich die Kinder schon sehr früh mit diesem Thema auseinander. Jeder und jede von uns kann etwas dazu beitragen. Wir können den Kindern in der Schule lernen, was sie beispielsweise zu Hause auch dazu beitragen können. Jeder Mensch, jede Familie, jede Organisation, jedes Unternehmen und jede Regierung spielt eine entscheidende Rolle bei diesem Thema. Wir dürfen nicht nur immer davon reden, wir müssen handeln.

Agenda 21

"Die Katastrophen des 20.Jahrhunderts gingen nicht auf mangelnde Kenntnisse zurück. Das wird im 21.Jahrhundert nicht anders sein. Es ist der rechte Gebrauch der Kenntnisse, der den Gang der Geschichte bestimmt."

In der Schule wird sehr viel Sachinhalt vermittelt, was wichtig ist, um sich in der Welt zurechtzufinden. Mir ist aber ebenso wichtig, neben dem Sachinhalt auch Werte zu vermitteln. Es ist nicht selbstverständlich, dass einem Kind von zu Hause aus ein positiver Umgang miteinander vermittelt wird.

Mir ist wichtig für die eigene Klasse, dass die Kinder einander nicht auslachen, dass alle so akzeptiert werden, wie sie sind, dass man fair zu einander ist, einander zuhört,... viele verschiedene Aspekte, die den Umgang miteinander prägen.
Ich denke, dass die Vermittlung solcher Werte im Klassenzimmer auch später Einfluss haben.

"Auch der Weg von 100'000 Meilen beginnt mit einem ersten Schritt."

Der Bereich "Nachhaltige Zukunft" scheint so riesig, dass man das Gefühl hat, kaum etwas beeinflussen zu können. Deshalb tut es gut zu wissen, dass auch ein langer Weg mit einem kleinen Schritt beginnt. Ich muss nicht alles auf ein Mal verändern wollen.

"Humor und Heiterkeit sind gerade im Blick auf sehr ernste Fragen ausgesprochen wichtig."





Montag, 21. Mai 2007

Agenda 21 und Schule

Dieser Artikel gibt viele Tipps, wie Agenda 21 im Schulzimmer (oder auch ausserhalb) mit den Kindern umgesetzt werden kann. Jedoch ist mir aufgefallen, dass vor allem für die Mittelstufe viele Beispiele genannt werden. So ist es schwieriger, auf der Unterstufe Lebenswelten zu vergleichen, Nahrungsverteilung, Krieg zu thematisieren oder über Süsswasserressourcen zu sprechen, um nur einige Beispiele zu nennen.
Das Lesen dieses Artikels hat mir viele neue Ideen geliefert, die ich gerne einmal mit meinen Schülerinnen und Schüler umsetzen möchte. Da ich jedoch mit einer 1. Klasse starten werde, erscheint es mir noch schwierig, solche komplexen Themen mit ihnen zu behandeln, vor allem auch, weil sie am Anfang (grösstenteils) noch nicht (gut) lesen können.
Was ich mir jedoch vorstellen kann, sind kleinere Projekte, zum Beispiel zum Thema Abfall, denn schon 6-Jährige können lernen, dass Abfall beispielsweise in den dafür vorgesehenen Entsorgungseimer gehört.
Auch wäre eine Projektwoche zum Thema Kinderrechte bestimmt spannend.
In einem Praktikum nahm ich mit der Klasse an einem WWF-Sponsorenn-Lauf teil. Die Kinder haben Sponsoren gesucht, die ihnen dann pro gelaufene Runde einen bestimmten Betrag für Wolf und Luchs spendeten. Es hat mich gefreut, dass nach einigem Zögern schlussendlich auch die drei Kinder mitliefen, die anfangs nicht mitmachen wollten. Was mich erstaunt hat war, dass eine 2. Klässlerin über 10 Kilometer gelaufen ist. So erfahren die Kinder, dass sie etwas beisteuern können.
Verschiedene Völker, Länder und ihre Sitten ist ein weiteres geeignetes Thema, um Interkulturaltität zu fördern. Vielleicht könnten auch die Eltern von Kindern mit Migrationshintergrund zum Mitmachen bewogen werden.
Was mit 1. Klässlern auch gut umsetzbar wäre, ist das Beispiel mit der Müllsäule.
Im Schulhaus sehe ich des Weiteren die Möglichkeit, nachhaltiger zu handeln, indem bewusst überlegt wird, ob diese Kopie jetzt nun wirklich nötig ist und Blätter beidseitig bedruckt werden und auf Umweltschutzpapier. So können die Wälder eher erhalten bleiben.

Wen macht Schokolade (un-)glücklich?



Gründe für die Wahl des Plakates
  • Interesse der Kinder
  • Originalbegegnung möglich
  • Eigenes Interesse
  • Ansprechendes Plakat
  • Vielseitigkeit des Themas --> Vernetzung
Unterschied zur herkömmlichen Unterrichtseinheit
  • Podiumsgespräch
  • Diskussionen
Viele Ideen werden allerdings auch im herkömmlichen Unterricht behandelt. Wir hätten die Unterrichtseinheit sehr ähnlich aufgebaut, abgesehen vom Podiumsgespräch. Dies finden wir eine gute Möglichkeit die Kinder aktiv einzubringen.

Welche Teilkompetenzen werden angestrebt?

Die Schülerinnen und Schüler können eigene und fremde Visionen, aber auch gegenwärtige Entwicklungstrends, im Hinblick auf eine Nachhaltige Entwicklung beurteilen
  • b2 -->Vor- und Nachteile diskutieren
  • b3 -->Kriterien diskutieren und vernetzen
  • b5 -->Akteurspezifische Interessen erkennen
Die Schülerinnen und Schüler können unter Bedingungen von Unsicherheit, Widerspruch und unvollständigem Wissen begründete Entscheidungen, die den Anforderungen einer Nachhaltigen Entwicklung genügen, treffen.
  • c2 -->Verschiedene Fachgebiete und Perspektiven von verschiedenen Akteuren
  • c5 -->Perspektiven zu anderen in Beziehung setzen
Die Schüler und Schülerinnen sind in der Lage, Entscheidungen hinsichtlich Nachhaltiger Entwicklung gemeinsam mit anderen auszuhandeln.
  • g1-g6 --> argumentieren, Meinungen akzeptieren, sich in andere hineinversetzen
Welche didaktischen Prinzipien werden angewendet?
  • Handlungs- und Reflexionsorientierung--> Podiumsgespräch, Gruppenarbeit, allgm. Diskussionen
  • Entdeckendes Lernen--> Schokoladenfabrik besuchen
  • Vernetztes Lernen--> Podiumsdiskussion
  • Zugänglichkeit--> Schokolade degustieren, Schokoladenfabrik besuchen, Video
  • Partizipationsorientierung --> Podiumsgespräch, Gruppenarbeiten
  • Verbindung von sozialem, selbstbezogenem und methodenorientiertem mit sachbezogenem Lernen
Weitere Teilkompetenzen und Konkretisierungen
  • f6 --> Visionen beurteilen, Realisationsmöglichkeiten suchen: Konkretisierung siehe unten
  • e2 --> Verschiedene Lebensmittel überprüfen --> Verpackungen, Internet-Recherche
  • e6 --> Informationen strukturieren --> eigener AO zum Thema Schokolade konstruieren

Umsetzungsmöglichkeit eines didaktischen Prinzips

Visionsorientierung:

  • Was wäre wenn...-Überlegungen entwickeln und diskutieren
  • Visionen entwicklen --> Handlungsschritte dazu überlegen
  • eigene Visionen zusammentragen --> über Wichtigkeit diskutieren, Rangliste erstellen
  • Klassenziel setzen --> "Vision" umsetzen
  • "Ideal-Schokolade" entwickeln --> alle negativen Auswirkungen, welche die Herstellung und der Handel von Schokolade ergeben beheben --> wie würde diese Schokolade prozuziert und verkauft werden?
  • Visionen auf andere Lebensmittel übertragen

Freitag, 18. Mai 2007

Meine Motivation nachhaltig zu handeln

Für mich ist der Erhalt der Natur ein wichtiger Grund nachhaltig zu handeln. Es gibt so viele schöne Plätze auf der Welt, die ich unbedingt einmal oder wieder einmal besuchen möchte. Ich halte mich gerne draussen auf und geniesse das dann auch. Es wäre schade, wenn wir die Natur durch unser Verhalten zerstören würden. Leider ist es nicht immer einfach nachhaltig zu handeln: Wer fliegt nicht gerne in die Ferien, um die Natur an einem anderen Fleck der Erde zu geniessen (z.B. das Meer und die darin wachsenden Korallen)? Ich schon und ich freue mich immer riesig auf meine Ferien. Dabei überlege ich mir nicht, dass ich mit dem Flug die Umwelt sehr belaste. Trotzdem wäre es sehr schade, wenn unsere Nachfahren die Natur nicht mehr so geniessen könnten, wie wir es tun. Nachhaltig zu handeln heisst oft, sich selber einzuschränken und die eigenen Wünsche zurück zu halten. Leider sind wir - ich nicht ausgeschlossen - dazu oft nicht bereit.

Relevanz für unsere Thema: Gerade dadurch, dass wir uns zu wenige Gedanken machen, welche Auswirkungen unser Handeln haben kann, können auch Naturkatastrophen ausgelöst werden: Überschwemmungen, Tsunami, …

Dienstag, 15. Mai 2007

Motivation

Für mich gibt es sehr viele Dinge, die mich dazu motivieren, nachhaltig zu leben. Beispielsweise bei der Natur gibt es so viele wunderschöne, faszinierende Phänomene. All die farbigen Blumen sind beispielsweise so schön zu betrachten. Das Wasser ist ein weiteres Element. Seen, Flüsse, Wasserfälle und das Meer sind faszinierende Elemente. Ich finde es etwas sehr Schönes, mich in der Natur aufzuhalten. Ich erinnere mich sehr gut daran, als ich in Spanien am Morgen früh den Sonnenaufgang am Meer geniessen durfte. Dies war einfach traumhaft. In der Schweiz dürfen wir die vier Jahreszeiten geniessen. Es wird uns also nie langweilig mit der Natur. Für Abwechslung ist gesorgt.


Ein weiterer Aspekt, der für mich spricht, nachhaltig zu leben, ist meine Familie und Freunde. Ich erlebe so viele schöne und lässige Momente mit ihnen. Auch mit ihnen erlebe ich viele Dinge in der Natur.

Erwähnen möchte ich noch, dass wir ja auf die Natur angewiesen sind. Ohne Natur könnten wir gar nicht leben.
Unsere Kinder sollen auch das Recht haben, die Natur so geniessen zu können wie wir es können. Es wäre also egoistisch von uns, einfach zu denken, für uns ist ja die Natur noch in Ordnung.


Bezogen auf unser Blogthema möchte ich erwähnen, dass wenn wir nicht nachhaltig leben, sich dies auf die Natur auswirkt. Naturkatastrophen wie beispielsweise Überschwemmungen sind Folgen davon.Wir können uns also Mühe geben, unserer Natur Sorge zu tragen. Machen das alle, können wir sehr viel erreichen.

Meine Motivation

Meine Motivation, nachhaltig zu handeln und zu leben, möchte ich in zwei Hauptpunkten festhalten:

1. Natur
2. Meine Mitmenschen

Ich bin absolut fasziniert von der Natur, von all den kleinen Details, die so wunderschön geschaffen sind. Ich gehe sehr gerne nach draussen, um abzuschalten, zu geniessen, einfach Abstand vom Alltag zu bekommen. Ich möchte deshalb auch acht darauf geben. Doch dies ist nicht immer so einfach, vor allem dann, wenn dies bedeutet, in gewissen Lebensbereichen "eingeschränkt" zu werden. Z.B. weniger Auto zu fahren,...

Der zweite Grund, nachhaltig zu handeln, sind vor allem meine Mitmenschen, mein Umfeld, meine Beziehungen. Es ist mir wichtig, Gemeinschaft zu haben und zu pflegen, einander zu s
chätzen und auch für einander da zu sein. Ich finde Beziehungen sehr wertvoll und möchte deshalb auch achtsam damit umgehen und sie schätzen.

Link zu unserem Thema:
Vor zwei Jahren, war ich in den USA, Arkansas, als der Hurricane Katrina durch die
Südstaaten fegte. Mit einem Team reisten wir in das Krisengebiet um für einige Tage den Menschen dort zu helfen. Für mich war dies ein einmaliges, eindrückliches Erlebnis. Ich wollte dort hin gehen und den Menschen helfen, doch ich bekam viel mehr zurück, als ich ihnen an materiellen Gütern geben konnte.


Sich einsetzen für andere, heisst meist, mehr zurück zu bekommen, als man gibt!

Nachhaltiges Handeln

Was mich zu nachhaltigem Handeln motiviert ist sicher einmal die Schönheit und Vielfalt der Natur, zum Beispiel schöne Blumen, Tiere wie Schmetterlinge, aber auch schöne Sonnenuntergänge. Da ich mich in der Natur sehr gut entspannen kann, zum Beispiel beim Velofahren oder Schwimmen, habe ich ein Interesse daran, diese Natur auch zu erhalten.

Was mich ausserdem dazu anleitet, nachhaltig zu handeln, ist die Tatsache, dass wir extrem von der Natur abhängig sind, bedenke man nur unsere Nahrung. Dadurch, dass wir unsere Umwelt zerstören, schaden wir auch uns selber, allerdings wird uns das meist erst zu spät klar.

Was mich teilweise etwas von nachhaltigem Handeln abhält, ist die Tatsache, dass mein Handeln alleine noch nicht viel bewirken kann. Aber wenn alle so denken würden, dann würde es sowieso nichts nützen. Deshalb ist es sinnvoll, wenn ich meinen Teil beisteuere und hoffe, dass andere es auch tun, denn gemeinsam kann man etwas erreichen.

Da unser Thema Naturkatastrophen sind, passt dieser Wochenauftrag sehr gut. Durch die Verschmutzung und Zerstörung unserer Umwelt führt es immer wieder zu Naturkatastrophen wie Überschwemmun
gen, Bergrutsch und Tsunami.

Freitag, 11. Mai 2007

Vernetzung in meinem Leben - Schokolade


Gestern Nachmittag habe ich einen Schokoladenkuchen gebacken. Da kam mir in den Sinn, dass wir diese Woche auf Vernetzungen in unserem Leben achten sollten. Da für einen Schokoladenkuchen die Schokolade nicht wegzudenken ist, habe ich mich damit beschäftigt, was es alles braucht, bis ich die Schokolade für meinen Kuchen verwenden kann.

Kakaobäume wachsen heute zum größten Teil in Afrika und nicht mehr in den Ursprungsländern in Mittelamerika. Kakaobauern ernten die Früchte des Baumes und lösen die Samen von der Fruchtschale. Dann werden die Samen fermentiert. Hierbei entstehen wichtige Geschmacksstoffe. Nebenbei wird auch die Keimfähigkeit der Samen zerstört. Anschliessend werden die Bohnen getrocknet, um die Haltbarkeit zu erhöhen und den Geschmack weiter zu entwickeln. Da Kakaobohnen nicht in den Anbauländern, sondern in Europa und Nordamerika verarbeitet werden, müssen die Bohnen in Säcken zu uns transportiert werden. In der Schokoladenfabrik angekommen werden die Bohnen gereinigt und zu Schokolade verarbeitet.

Somit arbeiten viele Leute daran, bis ich die Schokolade für meinen Kuchen verwenden kann: Die Kakaobauern, oft Zwischenhändler, Menschen, die für den Transport zuständig sind, Arbeiter der Schokoladenfabrik und zu guter letzt Mitarbeiter der Verkaufsstellen.

Zu beachten für eine nachhaltige Zukunft sind folgende Punkte:

· Oft werden große Mengen Pflanzenschutzmittel auf den Kakaoplantagen verwendet.

· Arbeitsbedingungen auf den Plantagen sind miserabel und die Bauern arbeiten für einen Hungerlohn. Kinderarbeit ist auf den Plantagen an der Tagesordnung.

· Und speziell zu unserem Thema Naturkatastrophen: Für den Transport der Bohnen und die Herstellung des Produktes wird viel Energie gebraucht - womit ich wieder bei der Klimaerwärmung angelangt wäre.

Man kann diesen Punkten entgegenwirken, wenn man Schokolade kauft, die fair gehandelt und biologisch angebaut wurden. Nur wer denkt an so vieles, wenn er eine Tafel Schokolade kauft? Ich leider zu wenig oft!


Quellen: http://www.literaturtipp.com/deutschland/archiv/SchwerpunktthemaSchokolade.html
http://www.theobroma-cacao.de/index.php

Donnerstag, 10. Mai 2007

Vernetzung entdecken

Früher trank ich nur selten davon, heute geniesse ich es verschiedenste Sorten auszuprobieren.

Tee


Da ich früher Tee immer mit "kranksein" in Verbindung brachte, hatte ich selten Lust einen Tee zu trinken. Seit ich in der WG wohne und selber für den Einkauf verantwortlich bin, habe ich viele neue Teesorten entdeckt, die richtig gut schmecken. So sitze ich ab und zu mit einer Tasse Tee hin und geniesse ihn in vollen Zügen.

Der Ausdruck "Tee" umfasst ursprünglich allerdings nicht alle Sorten, sondern den "Grünen Tee" und den "Schwarzen Tee":
Tee sind die fermentierten und getrockneten Blätter, Blattknospen und zarten Stiele des immergrünen Teestrauches der Familie der Teegewächse (Theaceae). Tee ist ein hochwertiges Genussmittel, dessen anregende Wirkung auf dem Teingehalt beruht, der zwischen 2,5...5% beträgt. In bestimmten Zeitabständen werden die Teesträucher zu 1 m hohen Büschen zurückgeschnitten. Geerntet werden immer zwei Blätter und eine Knospe. Der Tee wird in Plantagen (Teegärten) angebaut.

Ich möchte nun herausfinden woher der "Tee" kommt und wie er zu uns transportiert wird:

Die Hauptanbauländer für Tee liegen in den Tropen und Subtropen. Im Gegensatz zu Rohkaffee und Rohkakao wird Tee bereits gebrauchsfertig exportiert. Er benötigt eine äußerst sorgfältige Ladungspflege. Die Verschiffungszeit beginnt ca. ein einhalb Monate nach der Ernte, wobei der zu Beginn einer Saison verschiffte Tee, der wertvollste ist. Spätere Teesorten sind meist von geringerer Qualität. Geerntet wird meist ganzjährig ausser gewisse Teesorten aus Indien und Sri Lanka.

Hier die 10 grössten Teeproduzenten (2004):

China
Indien
Sri Lanka
Kenia
Türkei
Indonesien
Vietnam
Japan
Argentinien
Bangladesch

Tee wird in leichten Sperrholzkisten verpackt, die mit Aluminiumfolie und Pergamentpapier ausgelegt sind, so dass von einer aromasicheren Verpackung gesprochen werden kann. Die Kanten sind mit Blech beschlagen, um eine höhere Festigkeit zu erzielen und den Inhalt vor Feuchte und Fremdgeruch zu schützen.

Gar nicht so einfach, Tee zu transportieren! Ich glaube ich werde in Zukunft den Tee noch mehr geniessen!

Mittwoch, 9. Mai 2007

Vernetzung

Ich möchte gerade mit dem Beispiel Kuchen beginnen, weil ich am Wochenende einen Zitronencakes gebacht habe. Für einen Kuchen braucht es ganz verschiedene Zutaten. Für meinen Kuchen brauchte ich Butter, Zucker, Eier, Zitrone, Mehl, Backpulver, Salz und Puderzucker. Damit wir also einen Kuchen geniessen können, brauchen wir ganz viele verschiedene Zutaten. Isst man ein Stück Kuchen, ist man sich wahrscheinlich nicht immer bewusst, was es denn wirklich alles da drin hat. Genauso geht es uns mit Sachen, die wir z.B. kaufen. Selten überlegen wir uns, was den alles dazu beigetragen hat, dass wir dieses Produkt kaufen können.

Kaufen wir beispielsweise etwas im Laden, hat dieses Produkt manchmal einen langen Weg zurück gelegt, bis es dann wirklich im Laden ist. Selbst im Laden sind wir auf die Verkäuferinnen und Verkäufer angewiesen und müssen mit ihnen an der Kasse in Kontakt treten.

So geht es uns bei vielen Dingen im Leben. Wir sind uns vielfach gar nicht bewusst, was es alles dafür braucht, bis wir etwas bestimmtes kaufen können. Und wenn wir etwas kaufen, dann müssen wir immer in Kontakt mit anderen Leuten treten. Man sieht also, dass man bei so Vielem auf andere Leute angewiesen ist.

Auch in der Familie bestehen gewisse Vernetzungen. Beispielsweise mein Vater geht arbeiten und meine Mutter macht für uns den Haushalt. Ohne den Lohn meines Vaters könnten wir nicht leben. Jedes Familienmitglied hat bestimmte Aufgaben.

Dienstag, 8. Mai 2007

Vernetzung

Zum Thema Vernetzungen habe ich mir überlegt, wer alles mitarbeitet und was es alles braucht, damit ich zum Frühstück ein Glas Orangensaft geniessen kann.
Zuerst müssen irgendwo, zum Beispiel in Brasilien, Orangen angepflanzt werden. Dann müssen die Pflanzen gepflegt werden, zum Beispiel getränkt oder mit Pestiziden behandelt werden (Pestizide wären dann wieder ein Link zu unserem Thema Naturkatastrophen, da Pestizide die Umwelt verschmutzen und in den natürlichen Lauf der Natur eingreifen).
Wenn die Orangen reif genug sind, müssen sie von Pflückern gepflückt und abtransportiert werden. Danach werden sie gepresst und je nach dem in Konzentrat umgewandelt, weitertransportiert, wieder mit Wasser vermischt und schlussendlich in die Verkaufspackung abgefüllt werden. Danach müssen die Orangensaftpackungen in die Läden transportiert werden, wo sie dann gekauft und nach Hause getragen werden können.
Es ist erstaunlich, wie viele Leute an diesem Prozess beteiligt sind, Pflücker, Gross- und Detailhändler, Verkaufspersonal, Pilot….
Es ist verwunderlich, dass ein Liter Orangensaft so preisgünstig von uns gekauft werden kann, wenn so viele Leute am Entstehungsprozess beteiligt sind und der Orangensaft in verschiedensten Formen einen so weiten Weg zurücklegen musste, bis er im Gestell der Migros, Coop…gelandet ist.
Als Link von diesem Beispiel zu unserem Thema sehe ich die eingesetzten Pestizide, der Verbrauch von Wasser, der Ausstoss von Schadstoffen der Transportmittel (Schiff, Flugzeug, Lastwagen…), die die Umwelt belasten, was dann zu Naturkatastrophen führen kann.

Freitag, 4. Mai 2007

Achtsam wahrnehmen, achtsam werden

In den letzten Tagen habe auch ich, wie aufgetragen, versucht achtsamer durch das Leben zu gehen. Ich habe besonders meine Mitmenschen beobachtet. Wie achtsam gehen sie durch unsere Welt? Nehmen sie Rücksicht aufeinander und auf die Umwelt?

Mir ist aufgefallen, dass viele durch den Tag hetzen und kaum Zeit haben einander zu grüssen. Am Bahnhof ist mir eine Frau aufgefallen, die einen alten Mann beinahe überrannt hatte, nur um vor ihm in den Zug einzusteigen. Der Mann hat sich verständlicherweise sehr über die Dame aufgeregt, trotzdem aber nichts zu ihr gesagt.

Einen anderen Mann habe ich beobachtet, wie er sich eine Zigarette aus der Schachtel nahm und die Schachtel auf den Boden fallen lies, während er zu seinem Auto eilte - an einem Abfalleimer vorbei.

Dies hat mich veranlasst, auch auf mein Verhalten genauer zu achten. Ich schmeisse zwar keinen Abfall auf den Boden aber gestresst bin ich auch öfters. In meinem Alltag gibt es auch Situationen, die negative Auswirkungen auf die Umwelt haben, z.B. lasse ich oft das Wasser länger laufen als nötig.

Beim Einkaufen ist mir aufgefallen, dass ich Artikel vermeide, die aus mehr Verpackungspapier bestehen als notwendig wäre. Auch achte ich meistens auf die Herkunft der Produkte, die ich kaufe. Leider nicht immer, denn letzte Woche haben die Erdbeeren aus Spanien so gut geduftet, dass ich nicht widerstehen konnte. Sobald, sie jedoch bei uns zu pflücken sind, werde ich wieder sie wieder mit dem Velo auf dem Bauernhof abholen.


Zu unserem Thema Naturkatastrophen kann ich nur noch einmal sagen, dass jeder von uns etwas zum Erhalt unserer Natur etwas beitragen kann - man muss nur wollen und genauer darauf achten, was man besser machen könnte.

Achtsam wahrnehmen, achtsam werden

In den letzten Tagen habe auch ich, wie aufgetragen, versucht achtsamer durch das Leben zu gehen. Ich habe besonders meine Mitmenschen beobachtet. Wie achtsam gehen sie durch unsere Welt? Nehmen sie Rücksicht aufeinander und auf die Umwelt?

Mir ist aufgefallen, dass viele durch den Tag hetzen und kaum Zeit haben einander zu grüssen. Am Bahnhof ist mir eine Frau aufgefallen, die einen alten Mann beinahe überrannt hatte, nur um vor ihm in den Zug einzusteigen. Der Mann hat sich verständlicherweise sehr über die Dame aufgeregt, trotzdem aber nichts zu ihr gesagt.

Einen anderen Mann habe ich beobachtet, wie er sich eine Zigarette aus der Schachtel nahm und die Schachtel auf den Boden fallen lies, während er zu seinem Auto eilte - an einem Abfalleimer vorbei.

Dies hat mich veranlasst, auch auf mein Verhalten genauer zu achten. Ich schmeisse zwar keinen Abfall auf den Boden aber gestresst bin ich auch öfters. In meinem Alltag gibt es auch Situationen, die negative Auswirkungen auf die Umwelt haben, z.B. lasse ich oft das Wasser länger laufen als nötig.

Beim Einkaufen ist mir aufgefallen, dass ich Artikel vermeide, die aus mehr Verpackungspapier bestehen als notwendig wäre. Auch achte ich meistens auf die Herkunft der Produkte, die ich kaufe. Leider nicht immer, denn letzte Woche haben die Erdbeeren aus Spanien so gut geduftet, dass ich nicht widerstehen konnte. Sobald, sie jedoch bei uns zu pflücken sind, werde ich wieder sie wieder mit dem Velo auf dem Bauernhof abholen.


Zu unserem Thema Naturkatastrophen kann ich nur noch einmal sagen, dass jeder von uns etwas zum Erhalt unserer Natur etwas beitragen kann - man muss nur wollen und genauer darauf achten, was man besser machen könnte.

Dienstag, 1. Mai 2007

Achtsam wahrnehmen, achtsam werden

Da ich in einer WG wohne, richtete sich das "achtsame Wahrnehmen" unter anderem auch auf den Umgang mit meinen Mitbewohnerinnen. Mir ist dabei aufgefallen, dass einen achtsamen Umgang miteinander das WG-Leben enorm erleichtert. Anstatt nur auf sich zu schauen, lernt man miteinander zu reden, einander zu helfen, auf einander Rücksicht zu nehmen.
Dies kann auch auf den sozialen Umgang mit unserem gesamten Umfeld übertragen werden. Investieren wir etwas in unser soziales Umfeld, so kommt bestimmt auch etwas zurück. Nehmen wir uns Zeit, sich für andere einzusetzen, anderen etwas Gutes zu tun oder einander zu helfen, so hat dies grosse Auswirkungen auf das Zusammenleben.


Interessanterweise ist der Zusammenhalt unter den Menschen in Entwicklungsländern oft viel grösser als in westlichen Kulturen. Sie sind aufeinander angewiesen und brauchen einander. Unsere Gesellschaft wird oft durch Egoismus beherrscht. Vielleicht ist das jetzt etwas hart ausgedrückt... aber oft geht es darum, sich selbst zu verwirklichen, möglichst erfolgreich durch das Leben zu gehen und möglichst viel zu erreichen. Haben wir bei uns zu wenig Armut um aufeinander acht geben zu müssen? Eine etwas paradoxe Frage...

Link zu unserem Thema:
Diese Thematik kann man wohl nicht Naturkatastrophe nennen... es geht eher in Richtung Gesellschaftskatastrophe. Es geht mir nicht darum Schwarzmalerin zu sein und unsere Gesellschaft "asozial" zu nennen. Viel mehr geht es darum uns die Augen zu öffnen, um achtsamer auf die soziale Not in unserer Gesellschaft
zu werden.
Achtsam wahrnehmen, achtsam werden

Für mich bedeutet achtsam sein, auch kleine Dinge wahrzunehmen und mit offenen Augen durch die Gegend zu laufen. Da ich mich sehr gerne in der Natur aufhalte, sehe ich immer wieder Dinge, die mich zum Staunen bringen. Nur schon in unserem Garten, wenn ich die verschieden farbigen Pflanzen anschaue. Leider ist es heute so, dass sich viele Leute wegen dem Stress zu wenig Zeit für die wirklich schönen Dinge im Leben nehmen. Beispielsweise auf dem Schulweg könnte man bereits viele schöne Sachen entdecken, doch viele Menschen laufen mit "geschlossenen Augen" durch die Gegend. Wenn ich mich in der Natur aufhalte und einfach Abfall auf dem Boden sehe, dann macht mich das wütend. Ich kann nicht verstehen, wie Leute zu bequem sind, den Abfall richtig zu entsorgen und ihn stattdessen einfach auf den Boden werfen.

Als Weiteres bedeutet für mich achtsam sein, dass ich meine Mitmenschen wahrnehme. Ich schätze es sehr, dass ich gute Freunde und meine Familie habe, die immer für mich das sind wenn es mir schlecht geht. Deshalb möchte ich dies auch zurück geben und ihnen zeigen, dass auch ich für sie da bin.

Verbunden mit unserem Blog Thema Naturkatastrophen möchte ich erwähnen, dass wir etwas dagegen tun können, da dies die Folge von Klimaerwärmung ist. Jeder und jede sollte bei sich beginnen und sich überlegen, wie er oder sie selber etwas dazu beitragen kann, unserer Umwelt Sorge zu tragen. Leider denken viele Menschen, dies gehe sie nichts an und sie könnten sowieso nichts ändern.

Das Leben ist für mich sehr wertvoll. Ich nehme mir trotz PHR Stress immer die Zeit für schöne Dinge im Leben und kann mich an kleinen Dingen freuen. Man soll das Leben geniessen, wo man nur kann!

Achtsamer durchs Leben gehen

Mir ist aufgefallen, dass so ein kleines Post-it-Zettelchen eigentlich noch viel bewirken kann. Es sticht ins Auge, man sieht es mehrmals täglich und wird immer wieder daran erinnert, achtsamer durchs Leben zu gehen. Allerdings habe ich festgestellt, dass ich mich nach einigen Tagen schon so an das Post-it gewöhnt hatte, dass es mir gar nicht mehr auffiel.
Diese Woche ist mir vermehrt aufgefallen, wie viel Abfall herumliegt, zum Beispiel am Gübsensee. Gerade dort hat es genügend öffentliche Abfalleimer, es wäre also überhaupt kein grosser Aufwand, den eigenen Abfall zu entsorgen. Auch auf Schulhausplätzen liegen immer wieder leere Bierflaschen herum, teilweise sogar zerbrochene. Ich finde es unverantwortlich, den Abfall einfach liegen zu lassen und somit der Natur und auch dem Menschen Schaden zu zu fügen. Man würde meinen im heutigen Zeitalter seien die Menschen genug „zivilisiert“, um die Verantwortung für ihr eigenes Handeln zu übernehmen. Dazu gehört eben auch den Abfall nach einem Picknick fachgerecht zu entsorgen.
Bezug zu unserem Thema: Für mich ist die Natur etwas sehr wichtiges. Ich brauche sie zum Entspannen, um Sport zu treiben, um atmen zu können und auch für meine Ernährung. Viele Menschen sind sich zu wenig bewusst, wie stark wir von der Natur abhängig sind. Gerade diese Abhängigkeit sollte uns aufzeigen, wie wichtig die Erhaltung der Natur für die nachhaltige Zukunft ist.
Liebe Studierende, ich möchte mich hiermit zum ersten Mal an Ihrer angeregten Diskussion im Blog beteiligen. Ihre bisherigen Einträge lesen sich sehr interessant. Zahlreiche Beispiele aus den Medien unterstützen Ihre kritische Auseinandersetzung mit unserem Thema. Ihre Blogs sind ebenso vielseitig, wie die Nachhaltigkeit selbst unterschiedlichste Themen berührt. Ich möchte den einen oder anderen Aspekt herausgreifen:

Wir erleben gerade jetzt einen April, der in aller Hinsicht Rekorde bricht. Hohe Temperaturen verbunden mit grosser Trockenheit, zu erwartende Ernteausfälle, äusserst tiefe Wasserstände in Seen und Flüssen haben Sie in Ihren Einträgen eingesprochen. Trotz all der für uns schönen Seiten dieses Sommer-Aprils machen uns diese äusserst ungewöhnlichen klimatischen Bedingungen schon ein wenig Angst: Klimawandel als Stichwort ist in aller Munde. Wie sie richtig schreibe sind zahlreiche Naturkatastrophen der vergangenen Jahre auf ein sich veränderndes Klima zurückzuführen.

Die UNO hat vor kurzem reagiert und einen Klimabericht publiziert (am kommenden Freitag erscheint der dritte von vier Teilen). Darin steht unter anderem: Der Mensch ist «sehr wahrscheinlich» der Verursacher der Erwärmung des Klimas. Die Menschen sollen in die Pflicht genommen werden teilweise mit drastischen Massnahmen den CO2-Ausstoss zu reduzieren. Verlangt wird von den Klimaexperten der UNO eine Reduktion der Treibhausgase um mehr als ein Drittel.

Sie haben in Ihren Posts verschiedene Aspekte angesprochen, welche ganz konkreten Möglichkeiten wir haben, die Klimaveränderung zu stoppen:
-Minergiehäuser: Pelletsöfen oder Erdwärmesysteme werden in neuen Häusern in der Schweiz immer öfter eingebaut, um Öl- oder Gasheizungen zu umgehen. Man spricht u.a. von Minergiehäusern. Ein Trend, der sich in der Schweiz noch nicht stark etabliert hat, ist nicht nur die Niedrigenergiebauweise, sondern die sog. Nullenergiehäuser. Die Häuser haben keine Heizung, Wärme wird lediglich durch die eigene Körperwärme, Geräte, Kerzen oder die Sonneneinstrahlung erzeugt. Die gute Isolation der Häuser sorgt dafür, dass die Wärme auch im Haus bleibt. Diese Häuser sind wenig teurer im Bau haben aber eine enorme Energieeinsparung zur Folge (über 90% weniger CO2-Emission - und damit auch massiv weniger Heizölkosten, siehe auch: www.passiv.de) – aber, diese umweltschonende Art zu wohnen verlangt, dass auch die Lebensgewohnheiten den Umständen angepasst werden (im Winter können bsw. keine Decken rausgehängt werden, da die gesammelte Wärme gerade verpuffen würde).
-Gerade die Schweiz ist weltweites Vorbild für ein äusserst gut ausgebauten öffentlichen Verkehr. Wir verfügen über 3000 km Bahnnetz. Dort wo der Zug nicht mehr hinkommt gibt es die Möglichkeit des Carsharing-Systems Mobility.
-Im Berner Jura existieren bereits einige Windkraftwerke. 8 Turbinen wurden bereits montiert und damit wurden letztes Jahr 3000 Haushalte mit Strom versorgt. Eine letzte Woche präsentierte Studie bezeugt nun, dass durchaus weitere solcher Turbinen installiert werden können und damit Energie auf umweltfreundliche Weise gewonnen werden kann.



Bis zum nächsten Mal, mit freundlichen Grüssen, Michael Zahner