Dienstag, 22. Mai 2007

BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

Das IMPACT Modell zeigt, dass bis zu 150 Millionen Kinder in den Entwicklungsländern im Jahre 2020 unterernährt sind. Das bedeutet jedes vierte Kind im Vorschulalter. Infolge von Armut und Ernährungsunsicherheit sehen viele Völker keine andere Wahl, als sich in einen Konflikt zu stürzen, weil sie ihr eigenes Wohlergehen sichern möchten.

Ich finde es wichtig, dass wir als Lehrpersonen verschiedene Unterrichtsideen haben, welche wir mit den Kindern zum Thema nachhaltige Zukunft durchführen können. Der Text gab mir viele verschiedene Ideen dafür. Es wird im Text erwähnt, dass in allen Fächern so ziemlich alle Themenfelder der Agenda 21 aufgegriffen werden können. Eine Idee wäre beispielsweise, dass man eine Projektwoche zu einem bestimmten Thema durchführt. Eine weitere Idee, welche mir sehr gut gefällt, ist, dass man mit der Öffentlichkeit etwas bearbeitet. Im Text wird das Beispiel erwähnt, dass die Kaufhäuser in den Innenstädten bereit sind, ihre zahlreichen Grossschaufenster zur Verfügung zur stellen.


Ich finde es sinnvoll, wenn wir das Thema nachhaltige Zukunft bereits mit den Kindern thematisieren. Somit setzen sich die Kinder schon sehr früh mit diesem Thema auseinander. Jeder und jede von uns kann etwas dazu beitragen. Wir können den Kindern in der Schule lernen, was sie beispielsweise zu Hause auch dazu beitragen können. Jeder Mensch, jede Familie, jede Organisation, jedes Unternehmen und jede Regierung spielt eine entscheidende Rolle bei diesem Thema. Wir dürfen nicht nur immer davon reden, wir müssen handeln.

3 Kommentare:

Betty hat gesagt…

Du hast Recht, immer wird davon gesprochen, aber gehandelt dann meist doch nicht.
Stellt sich auch die Frage, ob es sinnvoll ist, so viele Texte zum Thema nachhaltige Entwicklung zu schreiben oder ob es nicht sinnvoller wäre, in dieser Zeit an einem Projekt teilzunehmen und auch wirklich etwas zu tun. Zum Beispiel in Form von einer Zusammenarbeit mit einer Primarschulklasse.
Bettina Ruckstuhl, LG04A

jen78 hat gesagt…

Otto Herz schreibt, dass nicht jedes Thema für jede Stufe geeignet ist. Dies mag wohl stimmen, aber ich denke, dass fast alle Themen auch für ganz junge Kinder verständlich gemacht werden können. Kindern im Kindergartenalter soll von Anfang an erklärt werden, dass der Abfall in den Abfalleimer gehört. Wenn die Kinder den Abfall in der Schule richtig entsorgen werden sie dies Zuhause wahrscheinlich auch tun. Ich denke, dass auch die Eltern diesbezüglich sensibilisiert werden sollen, denn nachhaltige Entwicklung hört nicht in der Schule auf.

uhu hat gesagt…

Es ist interessant, deinen Aritel zu lesen.
Wir als Lehrpersonen können also so einiges bewirken. Wir sollten die Kinder dazu anregen, etwas für die Nachhaltige Zukunft zu tun. Was bietet sich also besseres an, als dies in der Schule und mit solchen Projekten zu tun? Ich denke, das Wichtigste ist, dass die Kinder wissen, dass sie ganz wichtig für die Zukunft sind und sie mit ihrem Handeln etwas bewirken können. Die Kinder sind wichtig für uns, und wir sollten sie für eine Nachhaltige Zukunft möglichst gut sensibilisieren.

Bettina Hunziker, LGE 04