Mittwoch, 30. Mai 2007

Meine Beziehung zur Natur

Ich war das Pfingstwochenende mit meinem Freund auf einer Alp, dem Grabserberg. Ein guter Kollege von uns ist für vier Monate auf dieser Alp und stellt Joghurt, Käse, usw. her. Rund um uns waren wir von Bergen umgeben. Wir spazierten von der Alphütte ca. 15 Minuten zuerst der Wiese entlang, in welcher Kühe waren, anschliessend mussten wir durch einen Wald und dann kamen wir zu einem wunderschönen Bergsee. Wir waren also mitten in der Natur. Ich habe dieses Wochenende wieder einmal mehr gemerkt, wie viele faszinierende Phänomene unsere Natur hat. Die Sonne schien auch noch so herrlich und ich konnte mich so richtig entspannen. Es gibt so viele verschiedene wunderschöne Phänomene der Natur. Viele Menschen nehmen diese zum Teil gar nicht richtig war.
Neben der Alphütte hatte es ein grosser Stein, von welchem Wasser herausfloss in einen Brunnen hinein.


Wir sind Teil von der Natur, denn ohne Natur könnten wir gar nicht überleben. Wir brauchen die Natur. Auf der Alp sah ich manchmal Abfall auf dem Boden liegen, worüber ich mich sehr ärgerte. Ich kann es nicht verstehen, dass es Leute gibt, die so wenig Sorge zu unserer Natur tragen.

Zu unserem Thema passt dieser Blog sehr gut. Halten wir der Natur nicht Sorge, können Naturkatastrophen wie beispielsweise Überschwemmungen entstehen. Viele Leute haben leider das Gefühl, das gehe sie nichts an.

Dienstag, 29. Mai 2007

Meine Beziehung zur Natur

Ich bin dieses Wochenende von Rorschach nach Rheineck „gewandert“ und mit dem Schiff wieder zurück. Am Anfang führte der Weg der Strasse entlang und erst nach einer Weile führte er so richtig in die Natur hinein, in den Wald und an das Flussufer. Es ist eine willkommene Abwechslung, vom Autolärm wegzukommen und die Stille im Wald zu geniessen, die nur unterbrochen wird durch das Gezwitscher von Vögeln. Dann, dem Fluss entlang, hörte man das Rauschen von kleinen Wellen auf dem Rhein.
Das Rauschen von Wasser hat eine beruhigende Wirkung auf mich. Deshalb bin ich gerne an Seen und Flüssen.
In der Natur kann ich mich immer super entspannen, weshalb ich mich gerne im Freien aufhalte. Oft kann ich dabei spezielle Tiere beobachten, wie zum Beispiel eine Fuchsfamilie mit fünf jungen Füchsen, die in einem Naturschutzgebiet in meiner Nähe ihren Bau hat oder die neun Reiher, die ich am Rheinufer entdeckt habe.
Auch die prächtigen Blumen, die nun überall in schillernden Farben blühen haben eine positive Auswirkung auf mich.
Da die Natur für mich ein idealer Entspannungsort darstellt, bin ich speziell daran interessiert, sie auch zu erhalten. So ärgere ich mich beispielsweise drüber, wenn ich im Wald bin und überall Abfall herumliegen sehe. Vor einiger Zeit habe ich mir deshalb vorgenommen, diesen Abfall zu entsorgen, auch wenn er nicht von mir stammt. So kann ich wenigstens einen kleinen Beitrag leisten.
Dieser Wochenauftrag ist eng mit unserem Gruppenblogthema verknüpft. Wir alle sind von der Natur abhängig und trotzdem wird die Natur weiter ausgebeutet und zerstört. Durch die Zerstörung und Verschmutzung der Natur ereignen sich Naturkatastrophen mit fatalen Folgen. Man könnte sagen „die Natur schlägt zurück“. Nur trifft es tragischerweise meistens „Unschuldige“.

Wellenbrecher

Über Pfingsten habe ich mir Zeit genommen, zu geniessen, nach draussen zu gehen (sofern das Wetter es zuliess) und vom PHR-Stress etwas Abstand zu nehmen. Am Samstagabend - als das Wetter noch sommerlich war - spazierte ich mit meiner Schwester dem Bodenseeufer entlang. Dort, wo seit kurzem Kultur und Natur zusammentreffen: Strandgut - Horn.
Verschiedene Künstler haben sich ins "Zeug gelegt" und sich durch die Umgebung und den See inspirieren lassen, um aus grossen 800kg-Kisten Kunstwerke zu entwickeln.
Sind diese "Strandkisten" nun "ästhetisch" :-) oder verunstalten sie die Natur? Da gibt es
verschiedene Meinungen...
Als ich diese Kisten das erste Mal sah, da war ich nicht wirklich begeistert. Ich verbrachte vorher gerne Zeit dort am Seeufer, doch diese Kisten störten mich irgendwie. Als ich aber einmal genauer hinschaute, änderte ich meine Meinung darüber.
Nicht alle Kisten gefallen mir oder passen in die Umgebung, doch einige heben einzelne Aspekte der Natur oder der Landschaft sogar hervor. Z.B. die Kiste mit dem Namen "Wellenbrecher" finde ich eindrücklich.


Ich bewege mich sehr gerne in der Natur und liebe es, die genialen Stimmungen, Landschaften, Umgebungen, aber auch die Details... zu geniessen und zu bestaunen. Ich bin einfach echt dankbar dafür!

Montag, 28. Mai 2007

Liebe Studierende, ich lese Ihre Posts mit Interesse und möchte mich zu einigen Punkten kurz äussern.

Sie haben den Artikel von Herz als hilfreich und engagiert wahrgenommen... ich lese in Ihren Posts bereits einige weiterführende Gedanken, wie Sie die Handlungsvorschläge ganz konkret in Ihrer Praxis umsetzen würden. In einem Post von mieg habe ich folgendes gelesen: „Der Bereich "Nachhaltige Zukunft" scheint so riesig, dass man das Gefühl hat, kaum etwas beeinflussen zu können. Deshalb tut es gut zu wissen, dass auch ein langer Weg mit einem kleinen Schritt beginnt. Ich muss nicht alles auf ein Mal verändern wollen“ – ich stimme Ihnen zu. Nachhaltigkeit in Ihrer Schul- und Vorbereitungspraxis kann vielleicht Schritt für Schritt angegangen werden, so, dass Sie irgendwann nicht mehr darüber nachdenken, wie Sie den Nachhaltigkeitsgedanken in Ihrer Vorbereitung einbauen könnten, sondern dass die Nachhaltigkeit ganz selbstverständlich ein Bestandteil – oder sogar das tragende Element - Ihrer Arbeit ist. Herz gibt uns dazu zahlreiche herausfordernde Ideen und Gestaltungsvorschläge.

Sie haben gut an Hand konkret gewählter Beispiele – Schokolade, Tee, Orangensaft.. – die Vernetzungen, die mit unseren Konsumgewohnheiten verwoben sind, aufgezeigt. Hinter all unseren Produkten steckt eine Geschichte, die wieder mit anderen Geschichten verwoben ist... ich habe in einem anderen Blog über folgende Studie gelesen: die Tatsache, dass man 7 Menschen auf dieser Welt kennt, bedeutet, dass man damit mit allen Menschen dieser Welt auf eine gewisse Weise vernetzt ist.. nun, ob dem tatsächlich so ist, soll offen bleiben; jedoch zeigt dieses Beispiel auf, dass die Folgen unseres Handelns und Verhaltens indirekt einen unendlich grossen Kreis spannen – und damit eine gewisse Verantwortung verbunden ist.

Den „Schokolade“-Auftrag von vergangenem Montag haben Sie gut gelöst. Ihre Notizen dazu zeigen, dass Sie vom Vortrag von Frau Künzli profitieren konnten.

Freundliche Grüsse, Michael Zahner

Donnerstag, 24. Mai 2007

Wer will kann wollen

Der Artikel von Otto Herz hat eine ganz klare Botschaft: In meinem Unterricht muss ich nachhhaltige Entwicklung einbauen. "In allen Fächern aller Schulen können alle Lehrerinnen und Lehrer so ziemlich alle Themenfelder der Agenda 21 aufgreifen." Ich habe mir überlegt, wie oft ich dies in meinem Unterricht bereits getan habe. Leider musste ich feststellen, dass dies noch nicht so oft der Fall war, obwohl es sich bei einigen Themen angeboten hätte.

Der Text gib einige Ideen,
wie ein solcher Unterricht aussehen könnte und wie man nachhaltige Entwicklung einbauen kann. Mir hat zum Beispiel die Idee gefallen in Kaufhäusern die öffentliche Aufmerksamkeit zu erregen oder auch die Idee die eigene Schule unter die Lupe zu nehmen. Ich finde es wichtig, dass solche Themen im Unterricht behandlet werden. Die Kinder sollen "den rechten Gebrauch der Kenntnisse" vermittelt bekommen.


Wichtig finde ich folgende Aussage: "Auch der Weg von 100 000 Menschen beginnt mit einem ersten Schritt".
Das bedeutet, dass ich in meinem Unterricht klein beginnen kann und trotzdem etwas bewirken kann. "Wer will kann wollen".


Dienstag, 22. Mai 2007

BILDUNG FÜR NACHHALTIGE ENTWICKLUNG

Das IMPACT Modell zeigt, dass bis zu 150 Millionen Kinder in den Entwicklungsländern im Jahre 2020 unterernährt sind. Das bedeutet jedes vierte Kind im Vorschulalter. Infolge von Armut und Ernährungsunsicherheit sehen viele Völker keine andere Wahl, als sich in einen Konflikt zu stürzen, weil sie ihr eigenes Wohlergehen sichern möchten.

Ich finde es wichtig, dass wir als Lehrpersonen verschiedene Unterrichtsideen haben, welche wir mit den Kindern zum Thema nachhaltige Zukunft durchführen können. Der Text gab mir viele verschiedene Ideen dafür. Es wird im Text erwähnt, dass in allen Fächern so ziemlich alle Themenfelder der Agenda 21 aufgegriffen werden können. Eine Idee wäre beispielsweise, dass man eine Projektwoche zu einem bestimmten Thema durchführt. Eine weitere Idee, welche mir sehr gut gefällt, ist, dass man mit der Öffentlichkeit etwas bearbeitet. Im Text wird das Beispiel erwähnt, dass die Kaufhäuser in den Innenstädten bereit sind, ihre zahlreichen Grossschaufenster zur Verfügung zur stellen.


Ich finde es sinnvoll, wenn wir das Thema nachhaltige Zukunft bereits mit den Kindern thematisieren. Somit setzen sich die Kinder schon sehr früh mit diesem Thema auseinander. Jeder und jede von uns kann etwas dazu beitragen. Wir können den Kindern in der Schule lernen, was sie beispielsweise zu Hause auch dazu beitragen können. Jeder Mensch, jede Familie, jede Organisation, jedes Unternehmen und jede Regierung spielt eine entscheidende Rolle bei diesem Thema. Wir dürfen nicht nur immer davon reden, wir müssen handeln.

Agenda 21

"Die Katastrophen des 20.Jahrhunderts gingen nicht auf mangelnde Kenntnisse zurück. Das wird im 21.Jahrhundert nicht anders sein. Es ist der rechte Gebrauch der Kenntnisse, der den Gang der Geschichte bestimmt."

In der Schule wird sehr viel Sachinhalt vermittelt, was wichtig ist, um sich in der Welt zurechtzufinden. Mir ist aber ebenso wichtig, neben dem Sachinhalt auch Werte zu vermitteln. Es ist nicht selbstverständlich, dass einem Kind von zu Hause aus ein positiver Umgang miteinander vermittelt wird.

Mir ist wichtig für die eigene Klasse, dass die Kinder einander nicht auslachen, dass alle so akzeptiert werden, wie sie sind, dass man fair zu einander ist, einander zuhört,... viele verschiedene Aspekte, die den Umgang miteinander prägen.
Ich denke, dass die Vermittlung solcher Werte im Klassenzimmer auch später Einfluss haben.

"Auch der Weg von 100'000 Meilen beginnt mit einem ersten Schritt."

Der Bereich "Nachhaltige Zukunft" scheint so riesig, dass man das Gefühl hat, kaum etwas beeinflussen zu können. Deshalb tut es gut zu wissen, dass auch ein langer Weg mit einem kleinen Schritt beginnt. Ich muss nicht alles auf ein Mal verändern wollen.

"Humor und Heiterkeit sind gerade im Blick auf sehr ernste Fragen ausgesprochen wichtig."